FAG
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Das einreihige Rillenkugellager 6002 -C-HRS-C3 (-RSR-C3) von FAG bietet erhöhte C3-Lagerluft, präzise P6-Toleranzen und einseitigen Schutz bei 15 x 32 x 9 mm Bauraum.
Das einreihige Rillenkugellager 6002 -C-HRS-C3 (-RSR-C3) von FAG nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und stützt zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Ausstattung mit einem leichten Stahlblechkäfig läuft dieses Wälzlager vibrationsarm. Seine kompakten Hauptabmessungen mit 15 mm Innendurchmesser, 32 mm Außendurchmesser und 9 mm Breite passen in genormte Konstruktionen des allgemeinen Maschinenbaus.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Wellenlagerungen, bei denen im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch die erhöhte Lagerluft gleicht die Konstruktion thermische Ausdehnungen aus, ohne dass sich die Kugeln zwischen den Laufbahnen verklemmen. Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenführungen und rotierenden Baugruppen mit thermischer Belastung. Weil der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, lässt sich das Lager leicht in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Die Nachsetzzeichen kennzeichnen zwei funktionale Besonderheiten: Die vergrößerte Radiallagerluft C3 wirkt einem Heißlaufen bei festen Presspassungen oder erhöhten Betriebstemperaturen entgegen. Gleichzeitig schirmt die einseitig schleifende Dichtung (HRS bzw. RSR) das Lagerinnere gegen Verunreinigungen und Feuchtigkeit ab. Die offene Gegenseite erlaubt zugleich den Schmierstoffaustausch über den Innenraum eines geschlossenen Gehäuses. Ergänzt wird die Ausführung durch die Toleranzklasse P6 (ABEC 3), die für einen gleichmäßigen Rundlauf sorgt.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm und eine Breite von 9 mm. Diese Hauptmaße entsprechen der genormten Baureihe 6002 für einreihige Radialkugellager und ermöglichen einen einfachen Austausch in vorhandenen Gehäusen.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der normalen Standardausführung. Das interne Spiel zwischen Kugeln und Laufbahn ist vor dem Einbau etwas größer gewählt. Dadurch bleibt auch bei temperaturbedingter Wellendehnung oder strammem Passungssitz ausreichend Bewegungsspielraum für einen leichten Lauf erhalten.
Die schleifende Dichtlippe liegt berührend am Innenring an und schützt das Innere auf dieser Seite vor Schmutz, Staub oder Spritzwasser. Da die gegenüberliegende Flanke offen bleibt, eignet sich diese Bauform für Baugruppen, bei denen eine Seite direkt mit dem Schmierölkreislauf des Gehäuses verbunden ist.
Die Einstufung nach P6 beziehungsweise ABEC 3 belegt eine engere Fertigungstoleranz bei Maß-, Form- und Laufgenauigkeit im Vergleich zur Normaltoleranz P0. Konstruktionen profitieren von einem präziseren Rundlauf, geringeren Schwingungen und einer verbesserten Laufruhe bei höheren Drehzahlen.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Formbeständigkeit unter Belastung aus. Der geführte Wälzkörpersatz wird durch einen Käfig aus Stahlblech gleichmäßig auf Abstand gehalten.
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