SKF
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| 15 | 4,22 € | 80,09 € |
| 30 | 8,44 € | 75,87 € |
Das Rillenkugellager 309 -ZNR von SKF bietet mit 45x100x25 mm eine integrierte Ringnut samt Sprengring zur formschlüssigen axialen Gehäusefixierung.
Das Rillenkugellager 309 -ZNR von SKF ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 25 mm. Die Konstruktion kombiniert eine einseitige Blechabdeckung mit einer Ringnut und eingesetztem Sprengring am Außenring. Zudem verfügt die Ausführung über Einfüllnuten, die eine höhere Kugelanzahl aufnehmen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.
Dieses Rillenkugellager eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen hohe Radialbelastungen auftreten und Bauraum für Gehäuseanschläge fehlt. Durch die Ringnut samt Sprengring lässt sich das Bauteil axial im Gehäuse sichern, ohne dass separate Sicherungsringe oder Gehäuseschultern erforderlich sind. Die Bauform bewährt sich im allgemeinen Maschinenbau bei kompakten Gehäusekonstruktionen. Die einseitige Deckscheibe hält Schmutzpartikel von der Außenseite fern, während die offene Lagerseite eine Anbindung an Schmierstoffkreisläufe ermöglicht.
Der am Außenring sitzende Sprengring vereinfacht die Konstruktion, weil er die axiale Lage im Lagergehäuse festlegt und axiale Anschläge ersetzt. Die Ausführung mit Einfüllnuten gestattet es, mehr Kugeln in das Lager einzubringen, was die Belastbarkeit bei radialer Kraftrichtung begünstigt. Das Lager entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und besitzt normale Radiallagerluft. Dadurch eignet sich die Variante für Standardpassungen auf 45-mm-Wellen, ohne dass thermische Sonderluft berücksichtigt werden muss.
Mit 45 mm Bohrungsdurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite besitzt das Lager genormte Hauptabmessungen. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen im allgemeinen Maschinenbau.
Der in die Ringnut eingelegte Sprengring ermöglicht eine axiale Sicherung des Wälzlagers direkt in der Gehäusewand. Gehäusebohrungen können dadurch als glatte Durchgangsbohrung gefertigt werden, da der Ring das Lager gegen axiales Wandern abstützt und Bauraum spart.
Das Kurzzeichen Z kennzeichnet eine einseitig angebrachte, berührungslose Deckscheibe aus Stahlblech. Sie schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen gröberer Fremdkörper, ohne zusätzliche Reibungswärme zu erzeugen. Die gegenüberliegende Seite bleibt offen, sodass Schmierfett oder Schmieröl bei Bedarf ungehindert zirkulieren kann.
Einfüllnuten gestatten die Montage einer größeren Anzahl an Wälzkörpern als bei Lagern ohne Nut. Dadurch steigt das Tragvermögen für rein radiale Belastungen, wodurch sich das Lager für radial beanspruchte Wellenlagerungen im Maschinenbau eignet.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der Stahlblechkäfig und der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten innerhalb dieses thermischen Fensters ihre mechanische Festigkeit und Maßstabilität im Betrieb.
Dieses Bauteil verfügt über die normale Radiallagerluft. Das interne Lagerspiel liegt somit im Standardbereich ohne vergrößerte Luftgruppe und eignet sich für herkömmliche Einbaupassungen bei gleichmäßigen thermischen Betriebsbedingungen an Welle und Gehäuse.
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