SKF
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| 30 | 7,98 € | 71,80 € |
Das Rillenkugellager 211 NR von SKF bietet mit 55 mm Bohrung, Außenringnut und Sprengring eine montagefreundliche Lösung für radiale Lastaufnahmen.
Das Rillenkugellager 211 NR ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 55 mm Innen-, 100 mm Außendurchmesser sowie 21 mm Breite. Es verfügt über eine normale Radiallagerluft und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben eignet sich dieses Bauteil vor allem für Konstruktionen, in denen ein vorhandener Schmierkreislauf die Wälzkörper direkt mit Öl oder Fett versorgt.
Dieses Wälzlager nimmt primär radiale Belastungen in rotierenden Wellensystemen auf. Dank der offenen Konstruktion mit Stahlblechkäfig läuft das Kugellager reibungsarm im Maschinenbau. Die Ausführung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) entspricht den gängigen Industrieanforderungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit. Das Lager eignet sich für Einbaustellen, an denen das Gehäuse Schutz vor Verunreinigungen bietet und eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung besteht.
Das Kürzel NR kennzeichnet die Ringnut samt vormontiertem Sprengring am Außenring. Der Sprengring dient der einfachen axialen Fixierung direkt in der Gehäusebohrung, wodurch aufwändige Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsringe entfallen können. Gleichzeitig besitzt das Lager Einfüllnuten, die das Einbringen einer höheren Wälzkörperanzahl ermöglichen. Zu beachten ist, dass Einfüllnuten vorrangig für hohe Radialkräfte ausgelegt sind und die axiale Belastbarkeit in Nutenrichtung herabsetzen.
Das Kugellager weist eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 21 mm auf. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig.
Das Zeichen NR steht für eine Ringnut im Außenring (N) in Kombination mit einem passenden Sprengring (R). Diese Konstruktion erlaubt es, das Lager axial im Gehäuse zu sichern, ohne zusätzliche Anbauteile oder Gehäuseabsätze vorsehen zu müssen.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch entsteht ein minimaler Reibungswiderstand im Betrieb. Voraussetzung für den Einsatz ist ein geschütztes Lagergehäuse mit externer Gehäuseabdichtung und gezielter Schmierstoffzufuhr.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten Ringe, Kugeln und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und Festigkeitseigenschaften.
Einfüllnuten an den Borden von Innen- und Außenring erlauben die Montage zusätzlicher Kugeln. Dadurch steigt die radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Standardrillenkugellagern, während gleichzeitig die Aufnahme axialer Kräfte herabgesetzt ist.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standard-Lagerluft eignet sich für gängige Einbauverhältnisse mit normalen Wellen- und Gehäusepassungen sowie moderaten Betriebstemperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring.
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