FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,36 € | 6,78 € |
| 50 | 0,72 € | 6,42 € |
| 100 | 1,08 € | 6,06 € |
Das Rillenkugellager 61900 von FAG dient als offenes Dünnringlager mit den kompakten Hauptabmessungen 10x22x6 mm für platzsparende Wellenlagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 61900 nimmt vor allem radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch den geringen Querschnitt der Lagergeometrie ermöglicht das Bauteil leichte Baugruppen bei vorgegebenem Wellendurchmesser. FAG fertigt dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt einen reibungsarmen Lauf im industriellen Umfeld.
Dieses Lager kommt vorrangig bei radial stark begrenztem Bauraum zum Einsatz. Typische Anwendungsbereiche umfassen kompakte Baugruppen und präzise gelagerte Wellen mit geringem Querschnitt. Da die Konstruktion beidseitig offen gestaltet ist, empfiehlt sich die Lagerstelle vor allem für geschlossene, saubere Gehäuseumgebungen mit externer Schmierstoffversorgung über Öl oder Schmierfett. Auf diese Weise bleibt die Leichtgängigkeit der Kugellagerung unter kontrollierten Umgebungsbedingungen dauerhaft erhalten.
Die Ausführung ohne Dichtscheiben bietet minimale Reibungswerte, da keine Dichtelemente am rotierenden Innenring schleifen. Konstrukteure wählen diese Bauweise, wenn das Lager direkt über ein bestehendes Ölbad oder ein zentrales Schmiersystem versorgt wird. Für einen ordnungsgemäßen Betrieb ist ein Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit über das umgebende Gehäuse erforderlich. Mit normaler Radiallagerluft eignet sich das Modell für Standard-Passungen im industriellen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine Breite von 6 mm. Durch dieses Verhältnis von Bohrung zu Außendurchmesser gehört es zur platzsparenden Dünnring-Reihe. Der zylindrische Außenring verfügt über keine zusätzlichen Nuten oder Flansche.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt es vornehmlich Kräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt das Bauteil zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen. Für reine Axiallasten oder starke Fluchtungsfehler sind andere Lagerbauarten vorgesehen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Sie erzeugen geringere Reibungsverluste als berührend abgedichtete Lager. Schmierstoffe gelangen ungehindert an die Wälzkörper und Laufbahnen. Der Anwender muss die Lagerstelle durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit schützen.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel im messkraftfreien Ausgangszustand. Sie ist auf Standard-Toleranzen von Welle und Gehäusebohrung abgestimmt. Nach dem Einpressen verbleibt ein ausreichendes Betriebsspiel für den vibrationsarmen und leisen Rundlauf.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die formstabilen Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl und der unempfindliche Stahlblechkäfig bewahren in diesem Spektrum ihre mechanischen Eigenschaften. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Öls müssen Anwender diesen Bereich berücksichtigen.
Das Modell ist mit einem Käfig aus gepresstem Stahlblech ausgestattet. Der Käfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand, verhindert gegenseitige Berührungen und leitet das Schmiermittel in die Kontaktzone. Er baut leicht und ist gegenüber gängigen Schmierstoffen unempfindlich.
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