NSK
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| 30 | 4,92 € | 44,29 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6408 von NSK bietet mit den Maßen 40x110x27 mm eine stabile Lagerung für kombinierte Lasten in Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6408 von NSK ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es verfügt über eine 40-mm-Bohrung, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 27 mm. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ausgeführt als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt dieses Modell hohe Drehzahlen bei gleichzeitig guter Zugänglichkeit für externe Schmiermittel wie Öl oder Fett. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 6408 vor allem dort, wo vorrangig Radialkräfte und moderate Axialkräfte in beiden Richtungen aufgenommen werden. Durch die massiven Querschnittsverhältnisse nimmt das Bauteil im Vergleich zu leichteren Serien höhere Lasten bei kompaktem Wellendurchmesser auf. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen mit kombinierten Belastungen im allgemeinen Maschinenbau. Da das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 °C ausgelegt ist, deckt es thermisch anspruchsvolle Einsatzbedingungen ab.
Die offene Ausführung ohne schleifende Dichtungen empfiehlt sich insbesondere bei ölgeschmierten Umlaufsystemen oder in geschlossenen Gehäusen. In solchen Umgebungen übernimmt die umgebende Konstruktion den Schutz vor Fremdkörpern, während das Schmiermittel ungehindert durch das Lager zirkulieren kann. Zudem erzeugt ein offenes Lager kein zusätzliches Reibungsmoment durch Dichtlippen. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass die Lagerstelle extern gegen Schmutzpartikel geschützt wird, um vorzeitigen Verschleiß der Laufbahnen zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Baubreite von 27 mm gehört das Lager zu den schweren Bauformen mit kräftigem Querschnitt. Vor dem Einbau sind der vorhandene Bauraum sowie die Passungen von Welle und Gehäusebohrung zu prüfen.
Als normale Radiallagerluft wird das werksseitige Radialspiel zwischen Außenring, Innenring und Wälzkörpern im unverbauten Zustand bezeichnet. Das Lager eignet sich für herkömmliche Einbaubedingungen mit üblichen Passungen, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede auftreten. Das Betriebsspiel verringert sich nach dem Aufpressen auf das vorgesehene Maß.
Ausgelegt ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 °C. Die Formstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig erlauben einen Betrieb innerhalb dieser Grenzwerte. Bei der Schmierstoffauswahl ist auf eine entsprechende thermische Eignung für den gewählten Betriebsbereich zu achten.
Stahlblechkäfige halten die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindern den gegenseitigen Kontakt der Kugeln. Gegenüber Kunststoffkäfigen zeichnet sich Stahlblech durch höhere Unempfindlichkeit gegenüber erhöhten Betriebstemperaturen und chemischen Schmierstoffzusätzen aus. Die Konstruktion verbindet geringes Eigengewicht mit stabiler Führung.
Da das Lager offen ausgeliefert wird und keine integrierte Fettfüllung besitzt, muss die Schmierung über die umgebende Konstruktion erfolgen. Üblich sind Ölbad-, Ölnebel- oder Druckumlaufschmierungen sowie eine manuelle Befettung bei der Erstmontage. Eine regelmäßige Schmiermittelzufuhr schützt die Funktionsflächen vor Reibung und Verschleiß.
Gefertigt ist das Lager in der Normaltoleranz P0 (entspricht international PN bzw. ABEC 1). Diese Toleranzklasse deckt die typischen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und eignet sich für Standardpassungen auf Wellen und in Lagergehäusen.
NSK Deutschland GmbH
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