NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,82 € | 110,62 € |
| 20 | 11,64 € | 104,80 € |
Das Rillenkugellager 6219 ZZ von NSK (95x170x32 mm) nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und schützt das Innere durch beidseitige Deckscheiben.
Das Rillenkugellager 6219 ZZ ist ein einreihiges Radial-Wälzlager nach Standard-Bauform mit 95 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser sowie 32 mm Breite. Es dient der präzisen Führung rotierender Wellen und nimmt hohe radiale Kräfte sowie moderate axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und ausgerüstet mit einem stabilen Stahlblechkäfig, eignet sich dieses Modell für den industriellen Dauereinsatz im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Radial-Rillenkugellager kommt in rotierenden Baugruppen zum Einsatz, bei denen Wellen mit 95 mm Durchmesser radial und axial zu führen sind. Die Bauform nimmt vorrangig hohe Radialkräfte auf. Berührungslose Deckscheiben erlauben den Betrieb bei mittleren bis höheren Drehzahlen ohne zusätzliche Reibungsverluste an den Dichtspalten.
Dank des zylindrischen Außenrings ohne Flansch oder Nut lässt sich das Bauteil passgenau in ebene Gehäusebohrungen einbauen. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad entspricht regulären Betriebsbedingungen in mechanischen Anlagen.
Die beidseitigen Blechdeckscheiben (ZZ) schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und Fremdkörpern, ohne zusätzliche Reibung am Innenring zu erzeugen. Weil die Deckscheiben berührungslos laufen, bleibt das Anlaufmoment gering. Das Schmiermittel verbleibt im Lagerinneren, was den betrieblichen Wartungsaufwand reduziert.
Dieses Modell verfügt über normale Radiallagerluft und eignet sich für reguläre Passungsverhältnisse ohne starke Erwärmung der Welle. Konstrukteure wählen das Lager für Wellen mit 95 mm Durchmesser, sofern keine vergrößerte Lagerluft für extreme Temperaturunterschiede gefordert ist.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 32 mm entspricht das Lager der metrischen Bauform 6219. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den direkten Einbau in ebene Gehäusebohrungen erlaubt.
Die Nachsetzzeichen ZZ kennzeichnen beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese schließen den Zwischenraum zwischen Innen- und Außenring berührungslos ab. Sie halten groben Staub und Partikel fern, während der Schmierstoffaustritt minimiert wird, ohne dass Reibungsverluste wie bei schleifenden Dichtungen entstehen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Werkstoff 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese Spanne ausgelegt. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollten Umgebungsbedingungen und Schmierstoffeigenschaften stets fachgerecht aufeinander abgestimmt sein.
Die normale Radiallagerluft bietet das standardmäßige Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für Standardpassungen, bei denen keine starken thermischen Differenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse auftreten. Für stark erwärmte Wellen wählen Betreiber stattdessen oft Lager mit C3-Lagerluft.
Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf Abstand. Diese Käfigausführung gilt als bewährter Standard für einreihige Rillenkugellager. Sie widersteht normalen Schwingungen im Betrieb, benötigt keinen zusätzlichen Bauraum und trägt zu einem leichten Lauf des Lagers bei.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) gefertigt. Diese Klasse definiert die zulässigen Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Für herkömmliche Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau bietet sie ein ausgewogenes Verhältnis von Maßhaltigkeit und unkomplizierter Montage.
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