NSK
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Das Rillenkugellager 6215 von NSK bietet mit den Maßen 75x130x25 mm eine offene Konstruktion für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6215 ist ein einreihiges Radialkugellager ohne integrierte Dichtungsscheiben. Es besteht aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen zylindrischen Innenring mit 75 mm Bohrung sowie einen Außenring ohne Flansch oder Ringnut. Dieses offene Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Die Fertigung erfolgt durch NSK nach den Standard-Toleranzen der Klasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Lager kommt vor allem in Getrieben, Elektromotoren, Pumpen und allgemeinen Maschinenkonstruktionen zum Einsatz, bei denen ein geschlossenes Gehäuse bereits Schutz vor Schmutz bietet. Da keine schleifenden Dichtlippen vorhanden sind, läuft das Bauteil reibungsarm und eignet sich für ölgeschmierte Systeme oder Tauchbäder. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, wodurch sich das Modell für thermisch anspruchsvollere Betriebsumgebungen im Maschinen- und Anlagenbau empfiehlt.
Die offene Bauart ermöglicht den ungehinderten Zufluss von Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Wälzkörper. Im Lager sorgt ein Stahlblechkäfig für die gleichmäßige Führung der Kugeln auf den Laufbahnen des Innen- und Außenrings. Die Ausführung weist eine normale Radiallagerluft auf, was dem Standard-Betriebsspiel für herkömmliche Passungen und ausgeglichene Betriebstemperaturen entspricht. Die Kombination aus Standard-Lagerluft und offenem Aufbau ist für Konstruktionen mit externen Dichtsystemen und geregelter Schmierstoffzufuhr ausgelegt.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 25 mm. Beide Lagerringe sind zylindrisch ausgeführt. Der Außenring verfügt über keine Nuten oder Flansche, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Offene Wälzlager ohne Dichtscheiben eignen sich für Einbaustellen, an denen externe Gehäusedichtungen das Lagerinnere vor Staub, Feuchtigkeit und Fremdkörpern schützen. Sie ermöglichen den freien Austausch von Schmierstoffen, was insbesondere bei Ölumlaufschmierungen oder regelmäßiger Nachschmierung im Getriebegehäuse erforderlich ist.
Der Stahlblechkäfig hält die rollenden Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert Reibung sowie Wärmeentwicklung. Gleichzeitig zeichnet sich der Werkstoff Stahlblech durch Festigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber handelsüblichen Schmierstoffen sowie Temperaturen bis +150 Grad Celsius aus.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige innere Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im messkraftfreien Zustand. Dieses Spiel ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse eine ausreichende Beweglichkeit für typische Betriebstemperaturen erhalten bleibt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Verzicht auf temperaturempfindliche Kunststoffdichtungen oder Kunststoffkäfige ermöglicht den Einsatz in wärmeren Umgebungen, sofern ein für diesen Temperaturbereich geeignetes Schmiermittel verwendet wird.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, die auch als Normaltoleranz (PN) oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Planlauf und deckt die Anforderungen herkömmlicher Industrieanwendungen ab.
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