SKF
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Kompaktes Rillenkugellager 628/6 -2RS1 von SKF mit den Maßen 6x13x5 mm und beidseitig schleifenden Dichtungen für wirksamen Schmutzschutz.
Das Rillenkugellager 628/6 -2RS1 von SKF ist ein einreihiges Miniatur-Wälzlager für kompakte Bauräume. Mit einer Bohrung von 6 mm, einem Außendurchmesser von 13 mm sowie einer Breite von 5 mm eignet sich die Konstruktion für platzsparende Wellenlagerungen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, der auch bei Dauerbetrieb seine Formstabilität behält. Das Lager nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beide Richtungen auf.
Dieses Miniatur-Rillenkugellager ist für kompakte Wellenlagerungen konzipiert, die bei geringem Einbauraum verlässliche Führungspräzision erfordern. Konstruktionen in feinmechanischen Geräten und kompakten Baugruppen profitieren von den reduzierten Außenmaßen und dem geringen Eigengewicht. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm in den Laufbahnen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius und deckt viele industrielle Umgebungsbedingungen ab.
Die Kennzeichnung 2RS1 verweist auf beidseitig schleifende Dichtscheiben, die den Innenraum des Lagers gegen das Eindringen fester Partikel sowie Feuchtigkeit abschirmen. Die Dichtlippen liegen schleifend am Innenring an und halten das Schmiermittel im Bereich der Wälzkörper. Durch die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) lässt sich das Bauteil präzise in zylindrische Lagersitze montieren.
Das Miniatur-Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 6 mm, einen Außendurchmesser von 13 mm und eine Breite von 5 mm. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in kompakten Gehäusen und Wellensitzen. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, sodass der Einbau in zylindrische Passungsbohrungen erfolgt.
Das Kürzel 2RS1 beschreibt eine beidseitig angebrachte Berührungsdichtung. Die Dichtlippen schleifen am Innenring entlang. Dadurch wird der Schmierstoff im Lager gehalten, während Staub, Schmutzpartikel und Spritzwasser nicht in die Laufbahn gelangen. Für staubige Einsatzorte bietet dieser Dichtungstyp einen wirksamen Schutz gegenüber offenen Varianten.
Für dieses Bauteil liegt der zulässige Betriebsbereich zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch die 2RS1-Dichtungen sind auf dieses thermische Spektrum abgestimmt. Bei Anwendungen innerhalb dieser Grenzwerte bleibt die Funktionalität des Schmierstoffs und der Dichtlippen erhalten.
Normale Radiallagerluft beschreibt das werksseitige Lagerspiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern im unmontierten Zustand. Dieser Standardwert ist für übliche Wellen- und Gehäusepassungen ausgelegt. Er verhindert das Verspannen des Lagers nach dem Fügen und begünstigt einen reibungsarmen Lauf ohne unzulässige Erwärmung.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper werden aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Formstabilität unter Belastung aus. Zur Führung der Kugeln dient ein Käfig aus Stahlblech, der für eine gleichmäßige Abstandsverteilung in der Laufrille sorgt.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 (entspricht PN bzw. ABEC 1) ausgeführt. Diese Toleranzklasse definiert die Maß- und Rundlaufgenauigkeit für industrielle Standardanwendungen. Sie ermöglicht eine passgenaue Montage in zylindrische Aufnahmen für den präzisen Maschinen- und Gerätebau.
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