SKF
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| 30 | 6,86 € | 61,80 € |
Das Rillenkugellager 6213 NR/C3 von SKF ist mit den Maßen 65x120x23 mm, Sprengring und C3-Lagerluft für axial fixierte Lagerungen ausgelegt.
Das Rillenkugellager 6213 NR/C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 23 mm. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Bauteil den gängigen Standardpassungen im Maschinenbau. Das offene Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben, wodurch Schmierstoffe ungehindert zirkulieren können. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufbahn.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vorrangig in Baugruppen, bei denen Gehäusebohrungen platzsparend ohne zusätzliche Gehäuseschultern ausgeführt werden. Der Sprengring im Außenring übernimmt die formschlüssige axiale Fixierung im Gehäuse. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bei Gehäusekonstruktionen mit Durchgangsbohrungen. Die Ausführung eignet sich für vorwiegend radiale Belastungen bei gleichzeitiger Aufnahme mäßiger Axialkräfte in beiden Richtungen über einen Temperaturbereich von -20 bis +150 °C.
Die Kombination aus Ringnut samt Sprengring (Kennzeichen NR) vereinfacht die Gehäusekonstruktion, da Anschläge oder axiale Sicherungsdeckel entfallen können. Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Dieser vergrößerte interne Spielraum gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im laufenden Betrieb sowie die radiale Einschnürung durch feste Presssitze auf Welle und Gehäuse aus, ohne dass das Lager verspannt.
Das Lager verfügt über eine Innenbohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Baubreite von 23 mm. Diese Abmessungen entsprechen den gängigen Standards für einreihige Radial-Rillenkugellager.
Das Nachsetzzeichen NR kennzeichnet eine Ringnut im Außenring (N) zusammen mit einem bereits eingelegten Sprengring (R). Dieser Sprengring ermöglicht eine direkte axiale Arretierung des Lagers in einer Gehäusebohrung, wodurch aufwendige Gehäusedeckel oder separate Sicherungsringe überflüssig werden.
Die Lagerluft C3 bezeichnet eine gegenüber dem Standard leicht vergrößerte interne Radiallagerluft. Sie wird gewählt, wenn durch feste Passungen auf Welle oder Gehäuse das Radialspiel verringert wird oder wenn betriebsbedingt Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten, die das Lagerspiel verkleinern.
Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), des robusten Stahlblechkäfigs und des Verzichts auf temperaturempfindliche Elastomerdichtungen ist das offene Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 °C ausgelegt. Die Schmierstoffwahl muss auf diesen Bereich abgestimmt sein.
Da dieses Bauteil werksseitig weder Deck- noch Dichtscheiben besitzt, gelangt der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusesystem, meist per Ölbad oder extern eingebrachtes Schmierfett. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit muss durch bauseitige Gehäusedichtungen erfolgen.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder nach US-Norm als ABEC 1 bezeichnet) gefertigt. Es erfüllt damit die üblichen Anforderungen an Rundlauf- und Maßgenauigkeit für den industriellen Einsatz im Maschinen- und Anlagenbau.
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