SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,85 € | 16,12 € |
| 25 | 1,70 € | 15,27 € |
| 50 | 2,55 € | 14,42 € |
Das Rillenkugellager 6206 N/C3 von SKF bietet mit 30x62x16 mm, Ringnut und C3-Lagerluft eine verlässliche Lösung für radiale Traglasten.
Das Rillenkugellager 6206 N/C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Es nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Ausführung verfügt über eine Ringnut im Außenring und besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager kommt vor allem in Lagerungen zum Einsatz, bei denen eine externe Öl- oder Fettschmierung vorhanden ist. Die Ringnut im Außenring ermöglicht eine direkte axiale Sicherung im Gehäuse mittels Sicherungsring. Dadurch lässt sich axialer Bauraum einsparen, da aufwändige Gehäuseschultern oder Halteelemente entfallen können. Durch die offene Konstruktion gelangt der Schmierstoff direkt an Laufbahnen und Wälzkörper.
Das Nachsetzzeichen C3 weist eine gegenüber der Normalausführung leicht vergrößerte Radiallagerluft aus. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht thermische Längenausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb aus, ohne dass das Lager verspannt. Gleichzeitig vereinfacht das Kennzeichen N die Fixierung im Gehäuse: Ein Sprengring in der Ringnut hält das Bauteil formschlüssig in axialer Position. Bei der Fertigung in Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entsprechen die Maße den standardisierten Vorgaben für Innen- und Außendurchmesser.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 16 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen entsprechen den Vorgaben für das Kugellager 6206.
Der Buchstabe N kennzeichnet eine eingestochene Ringnut im Außenring des Wälzlagers. In diese Nut lässt sich ein Sicherungsring einsetzen, um das Bauteil axial im Gehäuse festzulegen.
Die Radiallagerluft C3 ist etwas größer gewählt als bei Lagern mit Normalspiel. Das soll ein Klemmen der Wälzkörper verhindern, wenn betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder Passungen den Innenring aufweiten.
Da das Lager offen konstruiert ist und ab Werk keine Dichtscheiben besitzt, erfolgt die Schmierung über das umgebende Aggregat. Je nach Konstruktion eignen sich Industrieöle im Ölbad oder separat eingebrachte Schmierfette.
Dank der Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Stahlblechkäfig ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Maßgeblich für die tatsächliche Grenze im Betrieb ist der verwendete Schmierstoff.
Dieses Modell ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Es handelt sich um die gängige Standardgenauigkeit für den industriellen Einsatz.
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