SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,63 € | 12,01 € |
| 25 | 1,26 € | 11,38 € |
| 50 | 1,89 € | 10,75 € |
Das einreihige Rillenkugellager 61903 /C3 von SKF bietet kompakte Abmessungen von 17x30x7 mm und vergrößerte C3-Lagerluft für thermisch beanspruchte Wellen.
Dieses Dünnringlager der Baureihe 619 zeichnet sich durch einen schmalen Querschnitt aus. Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm sowie einer Baubreite von 7 mm ermöglicht das Rillenkugellager 61903 /C3 platzsparende Konstruktionen bei unverändertem Wellendurchmesser. SKF fertigt Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf Abstand und trägt zu gleichmäßigen Laufeigenschaften bei.
Konstrukteure wählen diese schmale Bauform vor allem dann, wenn der verfügbare Einbauraum im Gehäuse stark begrenzt ist, aber dennoch radiale Führungskräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich bei beengten Bauräumen, in denen rotierende Wellen bei geringem Querschnitt radial gelagert werden. Weil das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, eignet es sich vorrangig für saubere Einbauumgebungen mit zentraler Öl- oder Fettschmierung, in denen Schmiermittel ungehindert zirkulieren soll.
Der Zusatz /C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das bedeutet: Im unverbauten Zustand besitzen die Wälzkörper etwas mehr Spiel zwischen den Laufbahnen. Dies wirkt einem Verklemmen entgegen, wenn sich Innen- und Außenring durch betriebsbedingte Erwärmung unterschiedlich stark ausdehnen. Auch bei festen Passungen auf der 17-mm-Welle trägt die C3-Luft dazu bei, dass im Betrieb ein ausreichendes Restspiel erhalten bleibt.
Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 7 mm entspricht die Ausführung der Dünnring-Baureihe 619. Diese Maße erlauben eine merkliche Reduzierung des Gehäusedurchmessers gegenüber Standardlagern, ohne dass die Welle verjüngt werden muss.
Der Zusatz /C3 steht für eine gegenüber der Normallagerluft leicht erhöhte interne Radiallagerluft. Dadurch gleicht das Lager betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse aus. Ebenso berücksichtigt diese Lagerluft die Aufweitung des Innenrings bei einer Montage mit festem Presssitz.
Ohne Deck- oder Dichtscheiben verursacht diese offene Bauweise keine zusätzlichen Reibungsverluste an Dichtlippen. Dies begünstigt Anwendungen mit höheren Drehzahlen. Für den Betrieb sind eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich, um das Schmiermittel im Lagerraum zu halten.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad. Ringe und Kugeln aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem Fenster ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs muss darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für diese Temperaturen spezifiziert sind.
Ausgeführt ist das Wälzlager in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Diese Einstufung deckt gängige Anforderungen im Maschinenbau und im Vorrichtungsbau ab, sofern die zylindrischen Lagersitze auf Welle und Gehäuse passgenau gefertigt sind.
Ausgestattet ist das Lager mit einem Käfig aus Stahlblech. Dieser Käfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und Beständigkeit gegenüber mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen aus. Er führt die Kugelreihe in den Laufbahnen von Innen- und Außenring.
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