SKF
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| 20 | 11,04 € | 99,40 € |
Das Rillenkugellager 61818 -2RZ von SKF bietet mit 90x115x13 mm eine schmale Bauform bei geringem Reibungswiderstand durch berührungsfreie Dichtscheiben.
Das einreihige Rillenkugellager 61818 -2RZ von SKF ist für Einbaustellen mit stark eingeschränktem radialem Bauraum ausgelegt. Bei einem Innendurchmesser von 90 mm und einem Außendurchmesser von 115 mm beansprucht die Lagerstelle lediglich 13 mm in der Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius vorgesehen.
Die Konstruktion eignet sich für Anwendungen, bei denen trotz eines relativ großen Wellendurchmessers von 90 mm nur wenig radialer Platz zur Verfügung steht. Durch den sehr schlanken Querschnitt spart das Bauteil Gewicht und Bauraum ein. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf, kann aber konstruktionsbedingt auch axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen. Typisch sind Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen Leichtgängigkeit und kompakte Außenabmessungen im Vordergrund stehen.
Die beidseitig berührungsfreie Dichtung 2RZ schützt die Rollbahn und Wälzkörper vor dem Eindringen von Staub und Schmutzpartikeln, ohne Schleifkontakt am Innenring zu verursachen. Dadurch entsteht im Vergleich zu schleifenden Dichtungen nahezu keine zusätzliche Reibungswärme. Das Lager behält sein niedriges Reibungsmoment bei und eignet sich für höhere Drehzahlen. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft und der genormten Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 unterstützt das Rillenkugellager eine gleichmäßige Wellenführung in Standard-Passungen.
Dieses Wälzlager verbindet einen großen Innendurchmesser von 90 mm mit einem Außendurchmesser von 115 mm und einer Breite von lediglich 13 mm. Durch diese flache Geometrie eignet es sich für kompakte Gehäuse, in denen Wellen stabil gelagert werden müssen, ohne unnötiges Bauvolumen zu beanspruchen.
Die 2RZ-Ausführung bezeichnet eine berührungsfreie Dichtung auf beiden Stirnseiten des Lagers. Sie bildet einen engen Dichtspalt, der das Austreten von Schmierfett bremst und Feststoffe abweist. Da keine Dichtlippe am Innenring schleift, entsteht keine zusätzliche Reibungswärme, was die Energieeffizienz im Betrieb begünstigt.
Die normale Radiallagerluft, oft als CN bezeichnet, definiert das radiale Spiel zwischen Außenring, Kugeln und Innenring vor dem Einbau. Sie ist auf übliche Passungen auf Welle und Gehäuse abgestimmt. Bei betriebsüblicher Erwärmung verbleibt ein passendes Betriebsspiel, das Verklemmen verhindert und einen ruhigen Lauf unterstützt.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser Werkstoff widersteht hohen Druckspannungen im Rollkontakt. Zur Führung und Trennung der Kugelreihe dient ein formstabiler Käfig aus Stahlblech, der für standardmäßige Industrieanforderungen ausgelegt ist.
Das Lager deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Dieser Bereich wird maßgeblich durch den verbauten Werkstoff, die Dichtungselemente sowie das Schmierfett bestimmt. Für Anwendungen außerhalb dieses Temperaturfensters sind spezielle Dichtungswerkstoffe und Schmierstoffe erforderlich.
Das Bauteil entspricht der Standardtoleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz nach DIN und ISO, vergleichbar mit ABEC 1. Diese Einstufung definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für industrielle Standardanwendungen und sorgt für Passgenauigkeit auf präzise bearbeiteten Lagersitzen.
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