SKF
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Das einreihige Rillenkugellager 61817 -2RS1 von SKF bietet kompakte Abmessungen von 85x110x13 mm und beidseitig schleifende Dichtungen für wirksamen Schutz vor Schmutz.
Das Rillenkugellager 61817 -2RS1 von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager, das vor allem bei begrenztem radialem Bauraum zum Einsatz kommt. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer schmalen Breite von 13 mm ermöglicht dieses Wälzlager platzsparende Konstruktionen. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Ausführung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) erfüllt das Lager grundlegende Industrieanforderungen in der Antriebstechnik und im allgemeinen Maschinenbau.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 61817 -2RS1 primär dort, wo Wellen mit großem Durchmesser gelagert werden müssen, der Gehäuseraum jedoch stark limitiert ist. Die Bauform nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit engen Querschnitten, bei denen ein geringes radiales Bauvolumen erforderlich ist. Dank des Stahlblechkäfigs bleibt die Führung der Wälzkörper auch bei kontinuierlichem Betrieb formstabil.
Die beidseitig schleifende Dichtung des Rillenkugellagers 61817 -2RS1 schützt das Innere vor dem Eindringen fester Schmutzpartikel und Feuchtigkeit. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Lagerinneren. Das Bauteil verfügt über eine normale Radiallagerluft und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Für planende Einkäufer und anwendende Techniker bedeutet diese Ausführung einen verringerten Wartungsaufwand bei der Montage auf zylindrischen Wellen ohne zusätzliche Flansche.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 13 mm weist das Lager ein besonders schmales Querschnittsverhältnis auf. Diese Geometrie eignet sich für Konstruktionen, bei denen ein vergleichsweise großer Wellendurchmesser mit einem geringen radialen Bauraum kombiniert werden muss.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 kennzeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Berührungsdichtungen. Diese Dichtelemente liegen am Innenring an und tragen dazu bei, das Austreten von Schmierstoff sowie den Eintrag von Fremdkörpern und Spritzwasser zu mindern. Dadurch eignet sich das Bauteil für Umgebungen mit Staub- oder Feuchtigkeitseinfluss.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft (Standardluft), bietet das Lager ein abgestimmtes Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Diese Einstufung ist auf reguläre Passungsverhältnisse sowie übliche Betriebstemperaturen abgestimmt, sodass keine besonderen Vorkehrungen für vergrößerte Lagerluft nötig sind.
Zwischen -20 und +120 Grad Celsius liegt die thermische Spanne für dieses Wälzlager. Die Grenzen ergeben sich aus den Materialeigenschaften des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie den verbauten Berührungsdichtungen. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Lager seine Formbeständigkeit und Schmierwirkung.
Ausgeführt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, entspricht das Lager dem Standard ABEC 1. Diese Normaltoleranz definiert präzise Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie deckt die regulären Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus zuverlässig ab, ohne dass Sondergenauigkeiten erforderlich sind.
Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bildet den Werkstoff für Innenring, Außenring und Wälzkörper, wodurch eine hohe Druckbelastbarkeit erzielt wird. Zur präzisen Führung der rollenden Elemente ist ein formstabiler Stahlblechkäfig verbaut, der die Kugeln gleichmäßig im radialen Zwischenraum führt.
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