NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,59 € | 49,16 € |
| 30 | 5,18 € | 46,57 € |
Das Rillenkugellager 6210 -M-C3 von NKE Steyr bietet mit 50x90x20 mm Maßen, Messingkäfig und C3-Lagerluft eine stabile Führung bei thermischer Beanspruchung.
Das Rillenkugellager 6210 -M-C3 ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen aus radialen Kräften und beidseitig wirkenden axialen Lasten. NKE Steyr fertigt diese offene Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise in den Laufbahnen, während die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) für standardisierte Laufeigenschaften im industriellen Dauereinsatz ausgelegt ist.
Lagerstellen mit erhöhten Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad profitieren von dieser Lagerbauart. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Antriebssystemen mit externer Öl- oder Fettschmierung. Da die Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erreicht Schmierstoff die Laufbahnen ungehindert. Der zylindrische Außenring ohne Nut oder Flansch erlaubt zudem den unkomplizierten Einbau in durchgehende Gehäusebohrungen.
Das Kurzzeichen M verweist auf den formstabilen Messingkäfig, der Vibrationen, Drehzahlschwankungen und Stoßbelastungen standhält. Die Bezeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Lagerspiel gleicht Wärmedehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse aus und verhindert unzulässige Verspannungen der Wälzkörper bei festen Passungssitzen im Betrieb.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 20 mm entspricht dieses Wälzlager den genormten Maßen der Baureihe 6210. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und weist weder Flansch noch Nut auf, was den Einbau in Standard-Gehäusebohrungen erleichtert.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern verhindert das Klemmen des Lagers, falls betriebsbedingte Erwärmung zu Materialausdehnungen führt oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse den radialen Spielraum verengen.
Der mit dem Buchstaben M bezeichnete Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und formstabil. Das Material widersteht mechanischen Belastungen, Vibrationen sowie Beschleunigungskräften. Zudem weist Messing im Kontakt mit Stahl vorteilhafte Notlaufeigenschaften auf, was den Betrieb der Lagerstelle unterstützt.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Da es sich um ein offenes Lager ohne wärmeempfindliche Kunststoff- oder Gummidichtungen handelt, begrenzen keine Dichtungswerkstoffe das thermische Fenster. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im Betrieb hängt daher vor allem von der Temperaturbeständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs ab.
Offene Wälzlager besitzen keinen herstellerseitigen Fettvorrat und müssen im Betrieb über das Gehäuse geschmiert werden. Die Schmierung erfolgt wahlweise über ein Ölbad, Ölumlaufsysteme oder intervallmäßige Fettzugabe. Eine externe Gehäuseabdichtung ist erforderlich, um den Schmierstoff im System zu halten und das Lager vor eindringenden Verunreinigungen zu schützen.
Gefertigt wird das Lager in der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Anforderungen für Industrieanwendungen und erlaubt eine unkomplizierte Montage auf normgerecht bearbeiteten Wellensitzen und in entsprechenden Gehäusesitzen.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint