SKF
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Das Rillenkugellager 16034 /C3 von SKF bietet mit 170x260x28 mm und vergrößerter Lagerluft definierte Laufeigenschaften für großdimensionierte Wellenlagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 16034 /C3 von SKF nimmt als offenes Radialkugellager vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die schmale Bauform der Reihe 160 beansprucht dieses Wälzlager trotz des Wellendurchmessers von 170 mm wenig radialen Bauraum. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig, ist die Ausführung für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Wälzlager kommt vor allem bei Wellenlagerungen mit großem Durchmesser zum Einsatz, bei denen ein geringer radialer Querschnitt erforderlich ist. Dank der offenen Bauweise läuft das Lager widerstandsarm in schmierstoffversorgten Bauräumen, die über eine externe Dichtung verfügen. Die Konstruktion unterstützt Maschinenbaugruppen überall dort, wo bei 170 mm Wellendurchmesser schlanke Gehäuseabmessungen eingehalten werden müssen. Das Lager eignet sich für gleichförmige sowie wechselnde Drehbewegungen bei überwiegender Radialbelastung.
Die Kennzeichnung /C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht thermische Dehnungen im laufenden Betrieb aus. Entsteht im Dauerbetrieb ein Temperaturgefälle zwischen Innenring und Außenring oder wird der Innenring mit festem Passungssitz montiert, verbleibt ausreichend Arbeitsluft. Dies beugt radialen Verspannungen vor und schützt die Lagerkomponenten vor erhöhtem Verschleiß.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Breite von 28 mm auf. Diese schmale Bauform ermöglicht tragfähige Lagerstellen bei begrenztem radialem Bauraum. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Das Nachsetzzeichen /C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft. Das radiale Spiel zwischen Außenring, Innenring und Kugeln fällt größer aus als bei der Standardausführung. Das ist vorteilhaft bei hohen Betriebstemperaturen, starken Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse oder bei festeren Passungen.
Offene Rillenkugellager besitzen keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Gehäuse mittels Ölumlauf, Ölbad oder Schmierfett. Ein sauber abgedichtetes Umfeld ist erforderlich, um das Eindringen von Verunreinigungen und Feuchtigkeit zu verhindern.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Für den Betrieb muss der gewählte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Lager. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber gängigen Industrieölen und Schmierfetten aus. Er ist für Standardanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau ausgelegt.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Dies bezeichnet die genormte Standardgenauigkeit für Wälzlager und definiert die Grenzabweichungen für Maßhaltigkeit, Rundheit und Laufeigenschaften der Bauteile.
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