FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,32 € | 290,90 € |
| 5 | 30,63 € | 275,59 € |
Das Rillenkugellager 6226 -2Z-C3 von FAG bietet mit 130x230x40 mm Maßen, C3-Lagerluft und beidseitigen Deckscheiben verlässlichen Schutz für Industrieantriebe.
Das Rillenkugellager 6226 -2Z-C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Dieses Wälzlager von FAG nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen zugleich in beiden axialen Richtungen. Durch die werkseitige Ausstattung mit beidseitigen Blechdeckscheiben bleiben die Wälzkörper vor groben Partikeln geschützt. Gleichzeitig hält die berührungsfreie Spaltdichtung das Schmiermittel im Lagerinneren und verringert den Wartungsaufwand gegenüber offenen Lagern.
Diese Baugröße kommt bei industriellen Wellenlagerungen mit einem Wellendurchmesser von 130 mm zum Einsatz, bei denen kombinierte Belastungen auftreten. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) ist das Wälzlager für gleichmäßige sowie wechselnde Lasten im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Die zylindrische Außenfläche ohne Flansch oder Nut fügt sich passgenau in entsprechende Gehäusebohrungen ein.
Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung auf. Dieser zusätzliche Freiraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen ist entscheidend, wenn Wärmeentwicklung oder hohe Betriebsdauern den Innenring stärker ausdehnen als den Außenring. Zudem fängt die vergrößerte Lagerluft den Passungsdruck fester Lagersitze auf. Dadurch wird ein Verspannen der Wälzkörper vermieden und ein gleichmäßiger Rundlauf unterstützt.
Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm sowie einer Breite von 40 mm entspricht das Lager den genormten Abmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Ringnut oder Flansch gefertigt und lässt sich in glatte Gehäusebohrungen montieren.
Beidseitig montierte Deckscheiben aus Blech bilden den Kern der Ausführung 2Z. Sie erzeugen einen engen, berührungsfreien Dichtspalt zur Innenringschulter. Dies schützt die Laufbahnen vor dem Eindringen grober Schmutzpartikel und hält die Schmierfettfüllung im Inneren, ohne durch Reibung zusätzliche Betriebswärme zu erzeugen.
Eine vergrößerte Radiallagerluft kennzeichnet die Lagerluftklasse C3 im Lieferzustand. Bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen dehnt sich die Welle meist stärker aus als das Gehäuse. Das vergrößerte Spiel gleicht solche thermischen Differenzen sowie die Aufweitung durch feste Passungssitze aus, um ein Klemmen der Wälzkörper zu verhindern.
Zwischen -30 und +120 Grad Celsius liegt der zulässige Einsatzbereich des Wälzlagers. Die Grenzen ergeben sich aus der Wärmebeständigkeit des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und der werkseitigen Schmierfettfüllung hinter den Spaltdichtungen. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Komponenten ihre Formstabilität und Tragfähigkeit.
Vorwiegend hohe Radialkräfte nimmt die Konstruktion als einreihiges Radialkugellager auf. Dank der tiefen, durchgehenden Laufrillen in Innen- und Außenring kann das Lager zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen. Es eignet sich somit für zuverlässige Wellenführungen unter kombinierten Belastungen.
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