FAG
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Das Rillenkugellager 6006 -TB von FAG bietet mit 30 mm Bohrung und Hartgewebekäfig eine kompakte Lagerung für kombinierte Lasten.
Das einreihige Rillenkugellager 6006 -TB von FAG Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch hohe Formstabilität aus. Als offenes Lager besitzt die Ausführung keine Dichtscheiben. Dadurch gelangt Schmierstoff ungehindert an die Wälzkörper, was den Reibungswiderstand im Betrieb minimiert. Das Bauteil weist die genormte Toleranzklasse P0/PN auf.
Die Bauform eignet sich für Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lasten bei höheren Drehzahlen. Die offene Ausführung setzt eine saubere Einbauumgebung voraus. In geschlossenen Gehäusen erlaubt ein kontinuierlicher Schmierstoffkreislauf mit Öl oder Fett die Schmierung des Lagers. Das Zusammenspiel aus zylindrischer Bohrung und festen Außenmaßen erleichtert die Integration in kompakte Aggregate.
Der Käfig aus Hartgewebe führt die Wälzkörper mit geringer Trägheit und hoher Laufruhe. Gegenüber massiven Metallkäfigen reduziert das leichte Material die bewegte Masse. Der Werkstoff dämpft Schwingungen im Betrieb. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad behält der Hartgewebekäfig seine mechanischen Eigenschaften. Bei der Montage ist auf saubere Lagersitze und eine passende Schmierstoffversorgung zu achten.
Die Maße betragen 30 mm Bohrung, 55 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite. Durch diese Abmessungen entspricht das Bauteil der genormten Baureihe 6006. Es lässt sich direkt auf entsprechenden zylindrischen Wellen und in Gehäusebohrungen montieren.
Hartgewebe verbindet geringes Eigengewicht mit elastischer Dämpfung. Der Werkstoff reduziert die Fliehkräfte bei höheren Umlaufgeschwindigkeiten und begünstigt einen ruhigen Lauf. Im Vergleich zu einfachen Blechkäfigen sorgt diese Führung für stabilen Lauf der Wälzkörper bei dynamischen Anforderungen.
Die Ausführung ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Dieses Lagerspiel eignet sich für Standardanwendungen mit üblichen Passungen und geringen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring. Bei abweichenden Anforderungen greifen Anwender auf gesonderte Lagerluftklassen zurück.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen bleiben der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Hartgewebekäfig formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dessen thermische Einsatzgrenzen zu den Betriebsbedingungen passen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine werkseitige Schmierfettfüllung und keine Dichtelemente. Vor Inbetriebnahme ist eine Schmierung mit geeignetem Wälzlagerfett oder Öl zwingend erforderlich. Um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern, muss das Gehäuse mit externen Dichtungen versehen sein.
Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P0/PN, was im angloamerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 gleicht. Dies markiert die reguläre Präzisionsstufe für industrielle Standardlagerungen, die für viele Anwendungen im Maschinenbau ausgelegt ist.
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