NKE
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Das Rillenkugellager 61834 -MA von NKE Steyr ist ein offenes Dünnringlager mit den Abmessungen 170x215x22 mm und außenbordgeführtem Messingkäfig.
Das Rillenkugellager 61834 -MA ist ein einreihiges Wälzlager für Konstruktionen mit schmalem radialem Bauraum. Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Breite von 22 mm gehört diese Ausführung zu den Dünnringlagern. Das Bauteil von NKE Steyr besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen mit großem Durchmesser im Maschinenbau.
Konstrukteure wählen diese Bauform vor allem bei großen Wellendurchmessern und gleichzeitig schlankem Gehäusequerschnitt. Typische Einsatzbereiche liegen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau bei beengten Platzverhältnissen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbauort eine saubere Gehäuseumgebung oder externe Dichtungen. Schmierstoff gelangt im Betrieb direkt an die Wälzkörper und trägt zur Wärmeabfuhr bei Temperaturen von -20 bis +150 Grad bei.
Das Nachsetzzeichen MA kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert die Führung der Kugeln bei schnellen Drehzahlwechseln und auftretenden Schwingungen. Der Werkstoff Messing weist eine hohe Festigkeit auf. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Vor der Montage sollte geprüft werden, ob Welle und Gehäuse auf diese Standardtoleranzen abgestimmt sind.
Das Lager weist eine Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Breite von 22 mm auf. Mit dieser schmalen Querschnittsgeometrie zählt das Bauteil zu den Dünnringlagern und eignet sich für Konstruktionen mit großem Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraum.
Der Zusatz MA kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing, der außenbordgeführt ist. Die Führung erfolgt über die Bordkanten des Außenrings. Diese Bauweise dient der stabilen Führung der Kugeln und verringert Schwingungen bei wechselnden Drehzahlen.
Bei diesem Modell liegt die normale Radiallagerluft vor. Sie beschreibt das radiale Spiel zwischen Außenring, Innenring und Wälzkörpern im unmontierten Zustand. Diese Ausführung eignet sich für Standard-Betriebsbedingungen ohne übermäßige thermische Dehnungen oder ausgeprägte Passungsübermaße an Welle und Gehäuse.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Werkstoff aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig decken dieses thermische Fenster ab. Entscheidend für den dauerhaften Einsatz ist die Wahl eines Schmierstoffs, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Offene Rillenkugellager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Konstruktion ermöglicht einen ungehinderten Schmiermitteldurchfluss, etwa bei Ölumlaufschmierung im Getriebegehäuse. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit müssen externe Dichtungen wie Wellendichtringe am Gehäuse vorgesehen werden.
Das Rillenkugellager wird in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Diese Präzisionsstufe erfüllt die Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau an Maßhaltigkeit und Rundlaufgenauigkeit. Welle und Gehäusebohrung sollten entsprechend feingedreht oder geschliffen sein.
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