6012 -RS1 Rillenkugellager von SKF
6012 -RS1 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6012 -RS1

Technische Daten
 
Innendurchmesser
60 mm
Außendurchmesser
95 mm
Breite
18 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
einseitig schleifende Dichtung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Version
Explorer
Gewicht
0,407 kg
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Rillenkugellager SKF 6012 -RS1
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Rillenkugellager SKF 6012 -RS1

Das Rillenkugellager 6012 -RS1 von SKF bietet mit 60x95x18 mm einseitigen Berührungsschutz für rotierende Wellen in Industrieantrieben.

Das Rillenkugellager 6012 -RS1 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft. Bei Abmessungen von 60 mm Bohrung, 95 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite nimmt diese Explorer-Ausführung vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die einseitig schleifende RS1-Dichtung bleibt das Lagerinnere von einer Seite vor Partikeln geschützt, während die offene Seite den Schmierstoffaustausch im Gehäuseinneren erlaubt.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6012 -RS1 im industriellen Umfeld?

Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau sowie in industriellen Antriebssystemen. Konstrukteure nutzen die Bauform dort, wo eine Gehäuseseite bereits im Schmiermittelkreislauf läuft, die Außenseite jedoch gegen Schmutz und Spritzwasser abgeschirmt werden muss. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad und dem formstabilen Stahlblechkäfig widersteht das Lager üblichen thermischen Belastungen im Dauerbetrieb.

Welche konstruktiven Vorteile bringt die Kombination aus RS1-Dichtung und Toleranzklasse P6?

Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (ABEC 3) sorgt gegenüber dem Normalstandard für eine gesteigerte Laufgenauigkeit und engere Maßtoleranzen an Bohrung und Außenring. Dies begünstigt einen vibrationsarmen Rundlauf bei höheren Drehzahlen. Die einseitige Dichtlippe aus Kautschuk erzeugt zudem nur einseitig Reibung, was den mechanischen Widerstand im Vergleich zu beidseitig geschlossenen Ausführungen reduziert. Achten Sie beim Einbau auf die Ausrichtung der offenen Seite zur Schmierstoffquelle.

Welche Maße weist das Rillenkugellager 6012 -RS1 auf?

Dieses Lager besitzt eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 95 mm sowie eine Breite von 18 mm. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Ein Abgleich dieser Maße mit den Wellen- und Gehäuseabmessungen vor dem Einbau unterstützt den passgenauen Sitz.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen RS1 bei diesem SKF-Lager?

RS1 bezeichnet eine schleifende Berührungsdichtung aus Synthesekautschuk mit Blecharmierung auf einer Lagerseite. Sie schützt das Innere vor Staub und Feuchtigkeit, während die gegenüberliegende Lagerseite offen bleibt. Diese Konfiguration ermöglicht auf der offenen Seite den ungehinderten Zugang zu externem Schmierstoff im Getriebe oder Gehäuse.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das Lager zuverlässig?

Das Rillenkugellager 6012 -RS1 ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Werkstoffe wie der 100Cr6-Wälzlagerstahl, der robuste Stahlblechkäfig und das Dichtungsmaterial behalten in diesem thermischen Bereich ihre Form und Festigkeit. Für Anwendungen oberhalb von 120 Grad sind Sonderlager mit angepassten Werkstoffen erforderlich.

Warum ist die Toleranzklasse P6 von Bedeutung?

Die Toleranzklasse P6 (äquivalent zu ABEC 3) weist im Vergleich zur Normaltoleranz reduzierte Maß- und Rundlauftoleranzen auf. Das unterstützt einen ruhigen, vibrationsarmen Betrieb bei erhöhten Präzisionsanforderungen im Maschinen- und Motorenbau. Zur vollen Ausnutzung dieser Genauigkeit müssen auch die Lagersitze auf der Welle entsprechend sauber gefertigt sein.

Was kennzeichnet die Ausführung als Explorer-Version?

SKF Explorer kennzeichnet eine optimierte innere Geometrie und verfeinerte Laufbahn-Oberflächen aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl. Diese baulichen Merkmale mindern Reibung und Spannungskonzentrationen im Betrieb. Daraus resultiert ein gleichmäßiger Lauf des Lagers unter radialer und axialer Beanspruchung.

Was sagt die Angabe der normalen Radiallagerluft aus?

Die normale Radiallagerluft beschreibt das Standardspiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern im unbelasteten Zustand. Sie ist so ausgelegt, dass nach dem Einpressen mit üblichen Passungen und betriebsbedingter Erwärmung ein funktionstüchtiges Betriebsspiel verbleibt. Bei starken Presssitzen empfiehlt sich meist eine entsprechend vergrößerte Lagerluft.

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