NKE
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Das einreihige Rillenkugellager 61920 von NKE Steyr spart mit seinen Maßen von 100x140x20 mm wertvollen Bauraum bei hoher radialer Tragfähigkeit.
Das Rillenkugellager 61920 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer 100 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Dieses Modell von NKE Steyr gehört zur schmalen Baureihe 619 und eignet sich vor allem für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen, was für einen ruhigen Lauf sorgt.
Das Rillenkugellager 61920 kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo Wellen mit vergleichsweise großem Durchmesser gelagert werden müssen, der radiale Gehäuseraum jedoch gering ausfällt. Typische Anwendungen finden sich im Maschinenbau bei kompakten Wellenlagerungen. Das Lager nimmt vor allem radiale Lasten auf, stützt durch seine Laufrillengeometrie aber auch axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad eignet sich das Bauteil für vielfältige industrielle Betriebsbedingungen.
Als offenes Lager besitzt das Modell keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibung durch schleifende Dichtlippen, was thermische Verluste im Betrieb reduziert. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist eine Abdichtung im umgebenden Gehäuse vorgesehen. Die Schmierung erfolgt über das umgebende System, etwa durch Öl- oder Fettumlauf. Mit der normalen Radiallagerluft eignet sich dieses Lager für Standard-Passungen ohne extreme thermische Dehnungen der Welle.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Durch diese schlanken Proportionen der Baureihe 619 benötigt das Lager vergleichsweise wenig radialen Einbauraum auf der Welle. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
NKE Steyr spezifiziert den Betriebsbereich dieses Lagers für Temperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Zusammen mit dem temperaturbeständigen Stahlblechkäfig bleibt das Bauteil innerhalb dieser thermischen Spanne formstabil und einsatzfähig.
Mit der normalen Radiallagerluft (CN) liegt das interne Radialspiel im unmontierten Zustand innerhalb des genormten Standardbereichs. Dieser Wert gibt an, um welches Maß sich die Ringe radial zueinander verschieben lassen. Die Ausführung ist für übliche Wellen- und Gehäusesitze ausgelegt, bei denen keine außergewöhnlichen Temperaturdifferenzen auftreten.
Die Schmierung erfolgt extern über das Gehäusesystem, da das offene Lager ab Werk ohne Fettfüllung oder integrierte Dichtungen bereitgestellt wird. Je nach Konstruktion eignen sich dafür ein Ölkreislauf oder eine Gehäusefettung. Ein passendes Dichtkonzept im Gehäuse verhindert das Austreten des Schmiermediums und schützt die Laufbahnen vor Fremdkörpern.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln. Er hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Der Blechkäfig ist leicht, benötigt wenig Platz im Lagerinneren und ist für den gesamten Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Gefertigt ist das Wälzlager in der Standard-Toleranzklasse P0 (entspricht PN bzw. ABEC 1). Diese Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Sie deckt die Anforderungen herkömmlicher Lagersitze im industriellen Maschinenbau zuverlässig ab.
NKE AUSTRIA GmbH
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