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Das Rillenkugellager 61914 -2Z von NKE Steyr bietet mit seinen Maßen 70x100x16 mm eine platzsparende Bauform bei solider radialer Tragfähigkeit.
Das Rillenkugellager 61914 -2Z ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für kompakte Wellenlagerungen. Bei einem Innendurchmesser von 70 mm und einem Außendurchmesser von 100 mm weist es eine schmale Breite von 16 mm auf. Diese Ausführung nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. NKE Steyr versieht das Lager mit beidseitigen Deckscheiben aus Blech, die das Austreten von Schmierstoff verringern und grobe Schmutzpartikel abweisen.
Die Bauart bewährt sich bei Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum bei gleichzeitig großem Wellendurchmesser. Industrielle Anwendungen mit engen Einbauverhältnissen nutzen diese Ausführung gezielt zur Gewichts- und Platzersparnis. Die schmale Bauform ermöglicht kompakte Baugruppen. Das Lager führt rotierende Wellen reibungsarm und nimmt moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Die beidseitigen 2Z-Deckscheiben bilden eine berührungslose Spaltdichtung, wodurch keine zusätzliche Reibung entsteht und hohe Drehzahlen möglich bleiben. Sie schützen die Wälzkörper vor festen Fremdkörpern. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) ist das Lager für gängige Einbauverhältnisse sowie Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Kugeln gleichmäßig auf Abstand.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 16 mm. Durch dieses Querschnittsverhältnis gehört es zu den schmalen Baureihen, die größere Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraumbedarf und geringem Eigengewicht lagern.
Das Kürzel 2Z bezeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Diese Spaltabdeckungen halten grobe Schmutzpartikel vom Lagerinneren fern und mindern den Schmierstoffaustritt, ohne berührenden Kontakt zum Innenring zu haben oder Reibungswärme zu erzeugen.
Normale Lagerluft beschreibt das definierte Grundspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Diese Variante ist für Standardpassungen und übliche Betriebstemperaturen ausgelegt, bei denen keine außergewöhnliche thermische Ausdehnung der Welle gegenüber dem Gehäuse ausgeglichen werden muss.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6, der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben sind für dieses Temperaturfenster formstabil ausgelegt. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass das Schmiermittel für dieselben Temperaturen freigegeben ist.
Als Radialrillenkugellager nimmt dieses Bauteil primär radiale Kräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt das einreihige Wälzlager zusätzlich moderate Axialkräfte in beiden Richtungen, was vielseitige Einbaumöglichkeiten in Fest- oder Loslagerungen erlaubt.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Normklasse ABEC 1 entspricht. Es handelt sich um die gängige Standard-Genauigkeitsklasse für Industriewälzlager, die für den Großteil aller Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau die passende Maßhaltigkeit bietet.
NKE AUSTRIA GmbH
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