NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,37 € | 12,28 € |
| 50 | 2,05 € | 11,60 € |
Das offene Rillenkugellager 6403 -C3 von NKE Steyr mit 17 mm Bohrung bietet erhöhte Radiallagerluft für thermisch anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6403 -C3 ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standardtoleranz P0/PN, gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit den Abmessungen 17 mm Innen- sowie 62 mm Außendurchmesser bei 17 mm Breite zeichnet sich die Baureihe 64 durch einen besonders massiven Querschnitt aus. Als offenes Lager lässt es sich flexibel in öl- oder fettgeschmierte Gehäuse integrieren. NKE Steyr stattet dieses Modell mit einem geführten Stahlblechkäfig aus, der die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad auf Abstand hält.
Durch das ausgeprägte Verhältnis von Bohrungsdurchmesser zu Außenringdurchmesser nimmt diese Konstruktion erhebliche Radialkräfte auf und führt Wellen mit moderaten Axialbelastungen in beiden Richtungen. Typische Einsatzgebiete finden sich in industriellen Antrieben, Getriebestufen und rotierenden Wellenführungen. Konstrukteure nutzen die offene Bauform bevorzugt in geschlossenen Bauräumen, in denen eine externe Umlaufschmierung oder ein Schmierstoffkreislauf vorhanden ist. Der Verzicht auf integrierte Dichtungen ermöglicht einen ungehinderten Schmiermittelfluss direkt an Laufbahn und Wälzkörpern.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Diese Variante schafft notwendigen Spielraum, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Erwärmt sich die Welle im laufenden Betrieb stärker als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring aus. Die C3-Lagerluft gleicht diese Wärmeausdehnung sowie das radiale Übermaß fester Passungen aus. So läuft das Lager frei von innerer Verspannung. Bei der Montage ist auf saubere Passflächen am zylindrischen Lagersitz ohne Flansch oder Nut zu achten.
Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Gesamtbreite von 17 mm entspricht das Lager der metrischen Reihe 64. Durch den massiven Außenring im Verhältnis zur 17-mm-Bohrung eignet sich die Geometrie besonders für kompakte Wellenführungen mit erhöhten radialen Lastanforderungen.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine über dem Normalwert liegende Radiallagerluft. Das interne Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen fällt größer aus als beim Basislager. Diese Eigenschaft wirkt dem entgegen, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung oder durch feste Passungssitze auf der Welle verspannt und schwergängig läuft.
Da dieses Lager ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen. Der Anwender übernimmt die Erstschmierung und Nachschmierung über das umgebende Maschinengehäuse. Je nach Konstruktion eignen sich Wälzlagerfette oder Schmieröle, sofern diese für den Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt sind.
Gefertigt wird die Ausführung in der Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Einstufung definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für standardisierte Industrieanwendungen. Sie bietet eine verlässliche Rundlaufgenauigkeit für rotierende Wellen ohne spezielle Hochpräzisionsanforderungen.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl vom Typ 100Cr6. Dieser durchgehärtete Chromstahl verleiht den Kontaktflächen hohe Verschleißfestigkeit. Für die Führung der Wälzkörper kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz, der auch bei wechselnden Drehzahlen für eine gleichmäßige Kugelverteilung sorgt.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten der Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Lagerstelle muss das verwendete Schmiermittel auf die tatsächliche Einsatztemperatur abgestimmt werden, um einen tragfähigen Schmierfilm zu ermöglichen.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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