SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,36 € | 25,72 € |
| 25 | 2,71 € | 24,37 € |
| 50 | 4,06 € | 23,02 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6306 NR/C3 mit den Maßen 30x72x19 mm ermöglicht durch seinen integrierten Sprengring eine einfache axiale Gehäusefixierung.
Das Rillenkugellager 6306 NR/C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 19 mm. Dieses offene Lager nimmt vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die offene Bauform gelangt Schmierstoff ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der Hersteller SKF fertigt das Bauteil in der Normaltoleranz P0/PN bzw. ABEC 1 mit einem Stahlblechkäfig für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.
Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum profitieren von dieser Bauform, wenn Gehäuseschultern oder Anschlagbunde fehlen. Der am Außenring angebrachte Sprengring dient der axialen Fixierung direkt in der Gehäusebohrung. Dadurch entfallen separate Bauteile wie Gehäusedeckel oder zusätzliche Sicherungsringe. Die offene Ausführung ist für geschlossene Baugruppen mit externer Schmierstoffversorgung ausgelegt, da das Schmiermittel ungehindert zirkulieren kann.
Die Kennzeichnung NR steht für eine Ringnut samt Sprengring im Außenring, die das Lager formschlüssig im Gehäuse positioniert. Gleichzeitig gleicht die vergrößerte Lagerluftklasse C3 thermische Ausdehnungen aus, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Diese Ausführung eignet sich, wenn feste Passungen montiert sind oder Erwärmung das radiale Betriebsspiel verringert. Vor der Montage ist zu prüfen, ob die Gehäusebohrung die passende Nut für den Sprengring aufweist.
Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 19 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Es besteht aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und besitzt am Außenring eine Ringnut samt Sprengring zur formschlüssigen Fixierung im Gehäuse.
Das Kürzel NR kennzeichnet eine eingestochene Ringnut im Außenring, in die ein passender Sprengring eingesetzt ist. Diese Konstruktion dient der axialen Lagesicherung direkt in der Gehäusebohrung. Aufwendige Anschlagbunde oder Deckel im Gehäuse können dadurch entfallen, was die Montage in kompakten Baugruppen vereinfacht.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen wirkt einem Verspannen entgegen, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungssitze das Betriebsspiel einengen.
Da dieses Modell keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben besitzt, gelangt der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen. Der Einbau erfolgt typischerweise in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen, die nach außen hin separat abgedichtet sind. Für den reibungsarmen Betrieb ist eine regelmäßige Versorgung mit passendem Schmierstoff über das umgebende Aggregat erforderlich.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Wälzlager liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der formstabile Stahlblechkäfig sowie der Standard-Wälzlagerstahl behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs im Aggregat sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Eignung diesen Arbeitsbereich ebenfalls vollständig abdeckt.
Das Wälzlager wird in der Standard-Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsstufe deckt gewöhnliche Drehzahlen und Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Für die Lagersitze auf Welle und Gehäuse gelten die üblichen Bearbeitungstoleranzen für Standardanwendungen.
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