SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,23 € | 4,33 € |
| 100 | 0,45 € | 4,11 € |
| 250 | 0,69 € | 3,87 € |
| 500 | 0,92 € | 3,64 € |
Das Rillenkugellager 6301 /C3 von SKF kombiniert kompakte Abmessungen von 12x37x12 mm mit vergrößerter Lagerluft für thermisch beanspruchte Anwendungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6301 /C3 nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse, beispielsweise im Ölbad oder über Fettumlaufsysteme. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem robusten Stahlblechkäfig, ist dieses Modell für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Das Lager findet seinen Einsatz bevorzugt in schnelllaufenden Wellenlagerungen, bei denen eine exakte Führung bei höheren Drehzahlen gefordert ist. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtelemente läuft das Rillenkugellager reibungsarm. Wenn in der Konstruktion bereits externe Dichtungen vorhanden sind oder eine kontinuierliche Ölschmierung erfolgt, bietet diese offene Ausführung einen ungehinderten Schmierstoffaustausch im laufenden Betrieb.
Die Angabe /C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad aus. Zudem trägt die C3-Luft dazu bei, ein Verklemmen der Kugeln zu vermeiden, wenn feste Passungen auf der Welle oder im Gehäuse den Innenring aufweiten oder den Außenring einschnüren. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch.
Dieses Wälzlager verbindet eine 12-mm-Bohrung mit einem Außendurchmesser von 37 mm und 12 mm Breite. Es besitzt keine integrierten Dichtungen und nutzt einen geführten Stahlblechkäfig. Die Ausführung /C3 bietet mehr radiales Spiel als die Standardausführung, was bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring dazu beiträgt, vorzeitigen Verschleiß zu mindern.
Das Nachsetzzeichen /C3 definiert eine vergrößerte Radiallagerluft. Das bedeutet, dass die Wälzkörper im unbelasteten Zustand etwas mehr Bewegungsspielraum in den Laufbahnen besitzen. Dies ist sinnvoll, wenn durch feste Einbaupassungen oder Erwärmung im Betrieb eine Verengung des Lagerspiels zu erwarten ist.
Das offene Lager deckt einen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Da keine elastischen Dichtlippen aus Kunststoff verbaut sind, setzen Käfigwerkstoff und Schmierstoff die Grenzen. Bei höheren Temperaturen muss das extern zugeführte Schmiermittel für den gewählten thermischen Bereich freigegeben sein.
Die offene Bauart minimiert den Reibungswiderstand, da keine Dichtlippen am Innenring anliegen. Dadurch erreicht das Wälzlager sehr hohe Drehzahlen bei geringer Wärmeentwicklung. Konstruktionen mit geschlossenen Getriebegehäusen oder Ölschmierung nutzen bevorzugt offene Lager, um den Schmierstoff ungehindert durch den Lagersitz fließen zu lassen.
Das Lager benötigt je nach Konstruktionsvorgabe vor Inbetriebnahme eine gezielte Befettung oder die Anbindung an einen Ölkreislauf. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das Schmiermittel für den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad geeignet ist.
Sowohl die massiven Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff widersteht hohen Flächenpressungen und bietet die erforderliche Formstabilität unter wechselnden Betriebsbedingungen. Der integrierte Käfig besteht aus gepresstem Stahlblech.
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