NKE
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Das Rillenkugellager 61818 von NKE Steyr bietet kompakte Abmessungen von 90x115x13 mm für platzsparende Konstruktionen bei normaler Radiallagerluft.
Das Rillenkugellager 61818 ist ein einreihiges Wälzlager von NKE Steyr, das vor allem radiale Belastungen bei geringem axialem Bauraum aufnimmt. Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 115 mm und einer schmalen Breite von 13 mm zeichnet sich das Modell durch einen besonders platzsparenden Querschnitt aus. Das Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Konstruktionen mit begrenztem Einbauraum profitieren von dieser Geometrie.
Dieses einreihige Rillenkugellager kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo bei großem Wellendurchmesser nur sehr wenig radialer und axialer Bauraum zur Verfügung steht. Durch den Querschnitt von lediglich 13 mm Breite eignet sich das Lager für kompakte Lagerstellen mit geringem radialem Einbauraum im Maschinenbau. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, fügt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen ein und nimmt dort radiale Führungskräfte sowie moderate Axiallasten auf.
Als offenes Lager besitzt das Rillenkugellager 61818 keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über den umgebenden Gehäuseraum mit Öl oder Fett, während externe Gehäusedichtungen vor Schmutzeintrag schützen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper sicher im Lauf. Mit der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft erfüllt das Bauteil industrielle Anforderungen an Maßhaltigkeit und Rundlauf bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad.
Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 115 mm und einer Breite von 13 mm weist das Modell einen sehr schmalen Querschnitt auf. Diese Geometrie erlaubt die Lagerung größerer Wellen bei minimalem Außendurchmesser, was Gewicht und Bauraum in Ihrer Konstruktion einspart.
Bei dieser offenen Ausführung ohne Dichtscheiben erfolgt die Schmiermittelzufuhr bei der Montage oder über einen externen Schmierkreislauf. Ob Schmierfett oder Schmieröl gewählt wird, richtet sich nach der Betriebstemperatur und den Umgebungsbedingungen. Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz (PN) oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Wälzlager nach internationalen Standards. Sie erfüllt die Anforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus an Maßhaltigkeit und Rundlaufgenauigkeit bei standardisierten Wellen- und Gehäusepassungen.
Der Stahlblechkäfig führt und trennt die Wälzkörper für eine gleichmäßige Lastverteilung entlang der Laufbahn. Im Vergleich zu Massivkäfigen ist die Blechausführung leicht und unempfindlich gegenüber gängigen Schmierstoffzusätzen. Zudem ist der Käfig für den gesamten Temperaturbereich des Wälzlagers von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Die normale Radiallagerluft stellt das Standard-Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen bereit. Sie gleicht moderate Wärmedehnungen bei gewöhnlichen Passungsverhältnissen aus. Dadurch erzielt das Lager einen gleichmäßigen Lauf und eine ausgewogene Tragwirkung, ohne dass es bei normalen Betriebstemperaturen zu übermäßiger Verspannung kommt.
Ja, das einreihige Rillenkugellager 61818 nimmt neben primär radialen Kräften auch axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Die tiefen Rillen der Laufbahnen im Innen- und Außenring stützen die Wälzkörper axial ab. Für besonders hohe Axiallasten empfiehlt sich jedoch die Prüfung alternativer Wälzlagerbauformen.
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