NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,67 € | 107,91 € |
| 20 | 11,36 € | 102,22 € |
Das Rillenkugellager 6319 von NKE Steyr bietet mit 95 mm Bohrung und 200 mm Außendurchmesser eine bewährte Lösung für vielseitige Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6319 nimmt sowohl radiale als auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit stabilem Stahlblechkäfig, ist dieses offene Wälzlager für anspruchsvolle Betriebsumgebungen ausgelegt. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) eignet sich die Komponente für klassische Maschinen- und Anlagenkonstruktionen, bei denen standardisierte Passgenauigkeit und Laufruhe gefragt sind.
Typische Einsatzbereiche für das Rillenkugellager 6319 liegen im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben, Elektromotoren sowie Pumpen und Lüftern mit größeren Wellendurchmessern. Da das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, deckt es thermische Anforderungen in Produktionsbetrieben ab. Konstrukteure greifen auf die standardisierten Abmessungen zurück, die einen unkomplizierten Austausch bei anfallenden Wartungen unterstützen.
Als offenes Wälzlager besitzt das Rillenkugellager 6319 keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Konstruktion erleichtert den freien Durchfluss von Schmieröl im Gehäuse oder die bedarfsgerechte Erstbefettung vor Inbetriebnahme. Bei offenen Lagern obliegt der Schutz vor Staub, Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit der umgebenden Gehäusekonstruktion. Die normale Radiallagerluft ist bei üblichen Passungswahlen und Standard-Betriebstemperaturen auf einen gleichmäßigen Lauf ohne unzulässiges Spiel ausgelegt.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Baubreite von 45 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt über keinen Flansch sowie keine Ringnut, wodurch sich das Bauteil für glatte Gehäusebohrungen eignet.
Offene Lager besitzen ab Werk keine Dichtscheiben oder Deckscheiben. Schmierstoffe können ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangen, was vor allem bei Ölumlaufschmierung vorteilhaft ist. Gleichzeitig muss die Lagerstelle im Gehäuse extern gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit abgedichtet werden.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Diese Ausführung eignet sich für reguläre Passungen von Welle und Gehäuse sowie Standard-Betriebstemperaturen, um unerwünschte Spannungen im Betrieb zu vermeiden.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Für die Führung der Kugeln kommt ein Käfig aus gepresstem Stahlblech zum Einsatz, der bis zu einer Betriebstemperatur von +150 Grad formstabil bleibt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten Lagerringe, Wälzkörper und der Stahlblechkäfig ihre Maßstabilität. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass Schmierfett oder Schmieröl für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben sind.
P0 beziehungsweise PN kennzeichnet die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager und entspricht der Einstufung ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für übliche Industrieanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.
NKE AUSTRIA GmbH
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