NKE
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Das einreihige Rillenkugellager 6220 von NKE Steyr mit 100x180x34 mm nimmt radiale sowie axiale Kräfte in industriellen Anwendungen auf.
Das Rillenkugellager 6220 ist ein vielseitig einsetzbares Radial-Wälzlager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 führt dieses einreihige Lager rotierende Wellen mit 100 mm Durchmesser im Maschinen- und Anlagenbau. Da die Konstruktion sowohl radiale Belastungen als auch axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt, eignet sich das Bauteil für zahlreiche industrielle Drehbewegungen. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und sorgt für einen ruhigen Lauf.
Dieses offene Wälzlager kommt vor allem in geschlossenen Getrieben und industriellen Antriebssträngen zum Einsatz, bei denen ein bestehender Schmierkreislauf die kontinuierliche Versorgung übernimmt. Durch die offene Bauform erreicht das Schmiermittel die Laufbahnen ungehindert, was eine wirksame Wärmeabfuhr begünstigt. Konstrukteure nutzen das Lager bevorzugt in Umgebungen mit Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius, in denen externe Dichtungen das Gehäuse bereits vor eindringendem Schmutz schützen.
Die normale Radiallagerluft ist auf übliche Passungsverhältnisse und moderate Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring abgestimmt. Vor dem Einbau sollten Sie prüfen, ob Erwärmungen im Betrieb oder feste Presssitze das verbleibende Betriebsspiel verringern könnten. Da das Lager ohne Flansch, Nut oder integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfordert die Konstruktion eine passende Gehäusepassung sowie eine externe Schmierstoffabdichtung. Der zylindrische Außenring mit 180 mm Durchmesser ermöglicht den direkten Einbau in glatte Gehäusebohrungen.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Baubreite von 34 mm. Dank dieser standardisierten Hauptabmessungen lässt sich das Lager auf passenden Wellen und in entsprechenden Gehäusebohrungen im Maschinen- sowie Anlagenbau montieren.
Offene Wälzlager weisen keine schleifenden Deck- oder Dichtscheiben auf, wodurch die interne Reibung gering bleibt und hohe Drehzahlen ermöglicht werden. Zudem gelangt Öl oder Fett aus einem zentralen Schmiersystem direkt an die Wälzkörper, was eine effektive Schmierung und Wärmeabfuhr im Gehäuse unterstützt.
Normale Lagerluft beschreibt das werkseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Diese Ausführung eignet sich für Standard-Betriebsbedingungen ohne extreme Wärmeeinträge oder feste Presssitze auf Welle und Gehäuse, sodass im laufenden Betrieb ein ausgeglichenes Lagerspiel erhalten bleibt.
Die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behält das Material seine Festigkeit und Maßstabilität. Voraussetzung ist ein Schmierstoff, der für die gewählte Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die Ringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, der eine hohe Druck- und Verschleißfestigkeit im Dauerbetrieb aufweist. Zur Führung der Wälzkörper dient ein Stahlblechkäfig, der die Kugeln auf konstantem Abstand hält und mechanischen Beanspruchungen im industriellen Einsatz standhält.
Das Lager wird nach der Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN bzw. ABEC 1) gefertigt. Dies entspricht den allgemeinen Standardtoleranzen für Maß- und Laufgenauigkeit im Maschinenbau und ermöglicht eine zuverlässige Funktion bei gängigen Anforderungen an Rundlauf und Passgenauigkeit.
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