SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,30 € | 24,62 € |
| 25 | 2,59 € | 23,33 € |
| 50 | 3,88 € | 22,04 € |
Das Rillenkugellager 6208 -2RS1/C4 von SKF bietet mit 40x80x18 mm Maßen, beidseitiger Schleifdichtung und C4-Lagerluft Schutz bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Das Rillenkugellager 6208 -2RS1/C4 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer zylindrischen Bohrung von 40 mm. Die Konstruktion besitzt einen formstabilen Stahlblechkäfig und nimmt sowohl radiale als auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch die Kombination aus schleifender Dichtung und vergrößertem radialen Lagerspiel arbeitet die Baueinheit in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen und Lagerungen, bei denen deutliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf der Welle gewählt werden. Die stark vergrößerte Radiallagerluft C4 gleicht wärmebedingte Materialausdehnungen im Betrieb aus, ohne dass es zu unerwünschten Verspannungen im Lager kommt. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Maschinen und industriellen Aggregaten, an deren Lagerstellen Partikel und Feuchtigkeit ferngehalten werden müssen.
Die bauliche Ausstattung verbindet mechanischen Schutz mit thermischen Reserven. Die beidseitig montierten 2RS1-Dichtlippen liegen direkt schleifend am Innenring an. Sie halten Schmutzpartikel sowie Feuchtigkeit fern und bewahren den Schmierstoff im Inneren des Lagers vor dem Austritt. Die Radiallagerluft C4 liegt über dem Standardmaß und trägt dazu bei, vorzeitigen Verschleiß durch thermische Wellendehnung zu mindern. Der zylindrische Außenring ohne Ringnut entspricht der genormten Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 18 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in bestehende Gehäuse und auf Wellen mit passendem Lagersitz.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark erhöhte Radiallagerluft, die deutlich über dem normalen Betriebsspiel und über der Klasse C3 liegt. Sie gleicht Wärmedehnungen zwischen Welle und Gehäuse sowie die Einengung des radialen Spiels bei festen Passungen aus.
Beidseitig angebrachte schleifende Dichtscheiben dichten den Innenraum ab. Die Dichtlippen liegen direkt an der Gegenlauffläche des Innenrings an. Sie halten Schmutz sowie Feuchtigkeit fern und verringern den Austritt von Schmierstoff aus dem Wälzlager.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die schleifenden Dichtungen sowie der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ihre Formstabilität und mechanischen Laufeigenschaften im Dauerbetrieb.
Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und steuert die Bewegung der Kugeln. Diese Bauform weist ein geringes Eigengewicht auf und eignet sich für übliche Anforderungen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau.
Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was international der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau bei zylindrischem Außen- und Innenring.
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