SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,14 € | 78,71 € |
| 30 | 8,28 € | 74,57 € |
Das Rillenkugellager 6409 /C3 von SKF mit 45x120x29 mm Maßen gleicht durch die vergrößerte Lagerluft C3 thermische Ausdehnungen im Maschinenbau aus.
Das Rillenkugellager 6409 /C3 ist ein einreihiges Wälzlager von SKF zur Aufnahme radialer sowie beidseitig axialer Kräfte. Die Baugröße zeichnet sich durch einen massiven Querschnitt im Verhältnis zum Bohrungsdurchmesser aus. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufbahnen. In der offenen Ausführung eignet sich das Lager für öl- oder fettgeschmierte Bauräume ohne integrierte Deckscheiben.
Konstruktionen mit hohen radialen Beanspruchungen und kombinierten Axialkräften nutzen diesen Lagertyp bevorzugt. Dank des Außendurchmessers von 120 mm bei einer 45 mm Bohrung nimmt die Bauform 6409 hohe Radiallasten auf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Da das Wälzlager offen ausgeführt ist, erfolgen die Schmierstoffversorgung sowie der Schutz vor Verunreinigungen über das umgebende Gehäuse.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Dieses vergrößerte Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen trägt dazu bei, ein Klemmen des Lagers zu verhindern, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Ringe dehnen. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) ohne Flansch am Außenring, lässt sich das Wälzlager direkt in genormte Lagersitze montieren.
Dieses einreihige Rillenkugellager besitzt eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 29 mm. Die Geometrie verleiht dem Lager eine hohe Tragfähigkeit bei Standardwellen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft. Das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen fällt größer aus als bei der Normalausführung. Dies empfiehlt sich, wenn durch Erwärmung im Betrieb oder durch feste Lagersitze auf Welle und Gehäuse eine Reduzierung der internen Lagerluft zu erwarten ist.
Das offene Wälzlager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Werkstoff 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Für den tatsächlichen Temperatureinsatz ist die thermische Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs im Gehäuse maßgeblich.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtungen gefertigt wird, ist kein Schmierstoff im Inneren vordefiniert. Die Schmierung erfolgt bei der Montage über das Gehäuse mittels Schmierfett oder über einen Ölkreislauf. Zusätzliche externe Gehäusedichtungen schützen das Wälzlager vor dem Eindringen von Schmutz.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet und hält das Lagergewicht gering. Er toleriert den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ohne Einschränkung. Durch die offene Bauform gelangt flüssiger oder pastöser Schmierstoff ungehindert an die Kontaktzonen zwischen Kugeln und Laufbahnen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und erlaubt den fachgerechten Einbau auf zylindrischen Wellen sowie in Gehäusesitzen mit üblichen Passungen.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership