NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 0,65 € | 5,93 € |
| 100 | 0,99 € | 5,59 € |
Das Rillenkugellager 6208 -C3 von NKE Steyr bietet mit 40x80x18 mm und erhöhter Radiallagerluft definierte Laufeigenschaften für vielseitige Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6208 -C3 nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Bauteil der Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Als offenes Lager ohne Dichtscheiben lässt sich das Wälzlager flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen dem zylindrischen Innen- und Außenring ohne Nut oder Flansch.
Dieses Radialkugellager findet überall dort Verwendung, wo Wellen mit 40 mm Durchmesser bei moderaten bis höheren Drehzahlen geführt werden. Typische Einsatzfelder umfassen rotierende Baugruppen im allgemeinen Maschinenbau sowie industrielle Wellenlagerungen mit Schmierstoffzufuhr. Durch die offene Bauform eignet sich das Wälzlager vorrangig für geschützte Gehäuseräume, in denen ein Ölbad, Ölnebel oder eine zentrale Schmierstoffversorgung die Schmierung übernimmt. Es dient der reibungsarmen Führung rotierender Maschinenelemente.
Die interne Radiallagerluft C3 ist größer ausgelegt als bei der Standardausführung. Diese Variante ist zweckmäßig, wenn während des Betriebs Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Radialspiel nach dem Einbau verringern. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius trägt das vergrößerte Spiel dazu bei, ein Verspannen der Lagerringe zu vermeiden und den leichten Lauf zu unterstützen.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 18 mm weist das Lager standardisierte Hauptmaße auf. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf 40-mm-Wellen in entsprechenden Gehäusebohrungen des Maschinenbaus.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalausführung vergrößerte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht maßliche Einengungen aus, die durch feste Passungssitze bei der Montage oder durch betriebsbedingte thermische Ausdehnungen der Lagerringe entstehen.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt von außen. Sie kommt vorrangig in geschlossenen Baugruppen zum Einsatz, in denen externe Dichtelemente wie Wellendichtringe den Schutz vor Verunreinigungen übernehmen und die Schmierstoffversorgung über ein Ölbad oder Umlaufsystem erfolgt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Werkstoffeigenschaften des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig erlauben den Einsatz innerhalb dieses Rahmens, sofern ein passendes, temperaturstabiles Schmiermittel gewählt wird.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf bei zylindrischem Lagersitz.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und vermindert die Reibung im Wälzkontakt. Durch seine kompakte Bauweise lässt er ausreichend Raum für das Eindringen des Schmierstoffs und ist für mechanische Belastungen im angegebenen Temperaturbereich ausgelegt.
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