SKF
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Das Rillenkugellager 61928 MA/C3 von SKF vereint kompakte 140x190x24 mm mit robustem Messingkäfig und erweiterter C3-Lagerluft für anspruchsvolle Radialbelastungen.
Das Rillenkugellager 61928 MA/C3 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für Wellen mit 140 mm Durchmesser. Durch die schmale Bauform der Baureihe 619 nimmt diese Ausführung vorwiegend radiale sowie geringe axiale Kräfte auf engem Bauraum auf. Der Werkstoff 100Cr6 verleiht den Ringen und Wälzkörpern eine hohe Formstabilität. Dank der Fertigung in Normaltoleranz P0 lässt sich das Lager passgenau in bestehende Baugruppen integrieren, während Konstrukteure von der standardisierten Geometrie profitieren.
Dieses einreihige Lager eignet sich vor allem für Wellenlagerungen, bei denen ein großer Wellendurchmesser auf einen begrenzten radialen Einbauraum trifft. Konstruktionen mit externer Schmierstoffzufuhr oder Ölbadbetrieb nutzen die offene Bauform gezielt aus, da das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangt.
Aufgrund des Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad deckt das Bauteil thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen ab. Instandhalter nutzen diese Wälzlager gern als passgenauen Ersatz bei Überholungen rotierender Wellen.
Der außenbordgeführte Messingkäfig (Kürzel MA) hält mechanischen Stoßbelastungen sowie Schwingungen stand und führt die Kugeln auch bei dynamischen Belastungen präzise am Außenring. In Verbindung mit der leicht erhöhten Lagerluft C3 gleicht das Rillenkugellager 61928 MA/C3 betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Innen- und Außenring aus, ohne dass es zu radialer Verspannung kommt.
Vor dem Einbau ist die Schmierstoffversorgung im Gehäuse sicherzustellen, da das offene Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt. Zudem erleichtert die zylindrische Ausführung ohne Nut oder Flansch die Montage.
Die Abmessungen betragen 140 mm Bohrungsdurchmesser, 190 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite. Durch die schmale Dimensionierung der Baureihe 619 spart das Lager im Vergleich zu Standardreihen radialen Bauraum ein, während die einreihige Konstruktion mit zylindrischem Außenring die radiale Führung aufnimmt.
Das Kürzel MA kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing, der am Außenring geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert die Wälzkörper besonders bei Vibrationen und raschen Drehzahländerungen. Messing bietet im Vergleich zu Standard-Blechkäfigen eine hohe Festigkeit und eignet sich für anspruchsvolle Betriebsbedingungen im Maschinenbau.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft über dem Normalbereich. Treten im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auf oder weiten feste Passungen den Innenring auf, wirkt das vergrößerte Radialspiel einem Klemmen der Wälzkörper entgegen. Dies unterstützt den ruhigen Lauf und mindert Reibungsspitzen.
Da dieses Wälzlager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung extern über das Gehäuse mit Fett oder Schmieröl. Externe Gehäusedichtungen schützen das Lager vor Verschmutzung. Der Schmierstoff muss für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad geeignet sein.
Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Formstabilität unter Last bietet. Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese Passgenauigkeit deckt die gängigen Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau ab und ermöglicht den unkomplizierten Austausch bei Reparaturen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Der Messingkäfig und der Wälzlagerstahl bewahren in diesem Rahmen ihre maßliche Stabilität. Für den sicheren Betrieb ist die Wahl eines Schmierstoffs wichtig, dessen Viskosität und thermische Beständigkeit auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sind.
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