FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,93 € | 17,63 € |
| 25 | 1,85 € | 16,71 € |
| 50 | 2,78 € | 15,78 € |
Das Rillenkugellager 16010-c3 von FAG bietet mit den Maßen 50x80x10 mm eine schmale Bauform für radiale Belastungen bei erhöhter Betriebstemperatur.
Beim Rillenkugellager 16010-c3 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager von FAG aus Standard-Wälzlagerstahl mit zylindrischer Bohrung. Durch den schmalen Querschnitt beansprucht dieses Wälzlager bei einem Innendurchmesser von 50 mm und einem Außendurchmesser von 80 mm lediglich 10 mm Baubreite. Konstrukteure nutzen diese Geometrie gezielt dort, wo axialer Einbauraum begrenzt ist. Das offene Lager nimmt primär radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen ab.
Dieses Wälzlager bewährt sich im allgemeinen Maschinenbau, wenn die Konstruktion geringe Breitenmaße vorschreibt. Da die Ausführung offen konstruiert ist, läuft das Lager bevorzugt in geschlossenen Baugruppen mit vorhandener Ölschmierung oder geschützter Fettraumumgebung. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +120 °C. Für Instandhaltung und Neukonstruktion bietet das Lager eine standardisierte Lösung bei begrenztem axialem Einbauraum.
Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung aus. Dieses vergrößerte Betriebsspiel kompensiert thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +120 °C sowie Maßveränderungen durch feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse. Ohne ausreichende Lagerluft könnten Verspannungen und vorzeitiger Verschleiß entstehen. Achten Sie beim Einbau auf eine saubere Montageumgebung und eine externe Abdichtung, da Schmutz ungehindert in das offene Lagerinnere gelangen kann.
Mit einer zylindrischen Innenbohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 10 mm eignet sich das Wälzlager für Anwendungen mit geringem axialem Bauraum, bei denen eine exakte Führung von Wellen mit 50 mm Durchmesser erforderlich ist.
Der Nachsatz C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Das interne Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen ist größer bemessen als bei der Standardausführung. Dies verhindert ein Klemmen des Lagers, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring leicht aufweiten.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Variante weder Deck- noch Dichtscheiben. Diese Bauform minimiert die interne Reibung und erlaubt eine direkte Schmierung über den Schmierstoffkreislauf der Maschine, beispielsweise durch Ölnebelschmierung oder Getriebeöl. Das umgebende Gehäuse der Anwendung muss daher die externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen.
Der Hersteller FAG spezifiziert dieses Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 °C. Die Kombination aus Standard-Wälzlagerstahl und einem Stahlblechkäfig bietet innerhalb dieser Spanne eine verlässliche mechanische Stabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollte dieser Betriebsbereich zwingend berücksichtigt werden.
In diesem Wälzlager kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus und führt die Kugeln gleichmäßig in den Laufbahnen. Stahlblechkäfige eignen sich für Industrieanwendungen mit Schmierölen oder Schmierfetten im vorgegebenen thermischen Rahmen.
Einreihige Rillenkugellager nehmen vorrangig Radialkräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring stützen sie gleichzeitig moderate Axialkräfte in beiden Richtungen ab. Für überwiegend axiale Belastungen sollten Konstrukteure stattdessen spezialisierte Axiallager heranziehen.
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