NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,75 € | 14,35 € |
| 25 | 1,51 € | 13,59 € |
| 50 | 2,26 € | 12,84 € |
Das Radial-Gelenklager GE30 -ES von NKE Steyr bietet mit der Gleitpaarung Stahl/Stahl und Maßen von 30x47x22 mm eine nachschmierbare Gelenklagerung.
Das Radial-Gelenklager GE30 -ES von NKE Steyr nimmt räumliche Einstellbewegungen sowie hohe radiale Kräfte auf. Dieses Bauteil besitzt eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Breite von 22 mm. Die wartungspflichtige Konstruktion basiert auf der Gleitpaarung Stahl/Stahl und ist für Betriebstemperaturen von -60 bis +200 Grad ausgelegt. Da die Ausführung ohne Dichtung konzipiert ist, eignet sich das Lager vor allem für geschützte Einbauräume mit externer Schmierstoffzufuhr.
Dieses Gelenklager ist dafür ausgelegt, schwenkende Bewegungen und Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse momentenarm auszugleichen. Durch die Paarung Stahl/Stahl nimmt die Komponente Stoß- und Wechselbelastungen in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich in mechanischen Gelenkverbindungen und Lagerungen, an denen hohe radiale Kräfte auftreten. Die offene Bauweise erlaubt dabei eine direkte Wärmeabfuhr und den ungehinderten Schmierstoffaustausch über das umliegende Gehäuse.
Weil das Bauteil als wartungspflichtige Variante mit der Gleitpaarung Stahl/Stahl ausgeführt ist, benötigt es eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr. Dafür verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung(en), über die Schmierstoff direkt in die Gleitzone geleitet wird. Bei der konstruktiven Auslegung empfiehlt es sich, die offene Bauform ohne integrierte Dichtung zu berücksichtigen und bei Bedarf gehäuseseitige Dichtungen vorzusehen, um Schmiermittel zu halten und abrasive Partikel fernzuhalten.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Gesamtbreite von 22 mm entspricht die Ausführung der Standardbauform dieser Nenngröße. Vor dem Einbau sollten Wellendurchmesser und Gehäusebohrung geprüft werden, um den passenden Lagersitz sicherzustellen.
Über die am Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung(en) gelangt der Schmierstoff direkt zwischen die kugeligen Gleitflächen von Innen- und Außenring. Weil es sich um eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Ausführung handelt, trägt regelmäßiges Nachschmieren dazu bei, Reibung und Verschleiß im laufenden Betrieb gering zu halten.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -60 und +200 Grad. Die rein metallische Konstruktion aus Stahl ohne elastomere Dichtelemente ist für diese thermischen Spannen ausgelegt. Bei extremen Einsatztemperaturen sollte darauf geachtet werden, dass auch der verwendete Schmierstoff für den jeweiligen Temperaturbereich spezifiziert ist.
Der Verzicht auf Dichtlippen ermöglicht den Einsatz bei erhöhten Temperaturen von bis zu +200 Grad, die herkömmliche elastomere Dichtungen überfordern würden. Gleichzeitig erleichtert die offene Bauweise das freie Einfließen von frischem Schmierstoff. Bei staubigen Umgebungsbedingungen empfiehlt sich eine ergänzende Abdichtung über die Gehäusekonstruktion.
Sphärische Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen lassen sich mit dieser Bauart aufnehmen. Das Lager nimmt primär Radialkräfte auf, überträgt jedoch auch axiale Kraftanteile. Dank der kugeligen Gleitflächen gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen aus und wirkt Biegespannungen in der angrenzenden Konstruktion entgegen.
Sowohl die konvexe Gleitfläche des Innenrings als auch die konkave Gleitfläche des Außenrings bestehen bei dieser Variante aus Stahl. Diese Kombination bietet hohe Belastbarkeit bei Stoß- und Wechselkräften. Im Unterschied zu wartungsfreien Lagern erfordert die Paarung Stahl/Stahl eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung über die Schmierbohrungen.
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