NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 14,43 € | 129,93 € |
Das Radial-Gelenklager GE100 -ES von NKE Steyr verbindet die Maße 100x150x70 mm mit einer Stahl/Stahl-Gleitpaarung für wartungspflichtige Industrieanwendungen.
Das Radial-Gelenklager GE100 -ES von NKE Steyr ist ein einbaufertiges Gleitlager für räumliche Einstellbewegungen und hohe Belastungen. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie 70 mm Breite nimmt das Bauteil primär radiale Kräfte auf. Durch die sphärische Gleitfläche gleicht dieses Gelenklager Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Die offene Konstruktion ohne Dichtung eignet sich vor allem für kontrollierte Einbauräume, in denen oszillierende Schwenkbewegungen und Stoßbelastungen auftreten.
Typische Einsatzbereiche finden sich in mechanischen Gelenkverbindungen des schweren Maschinenbaus, in Hydraulikzylinder-Augen oder in Hebelgestängen. Da das Lager erhebliche Wechsel- und Stoßkräfte aufnehmen kann, unterstützt es Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen bei langsamer Gleitgeschwindigkeit. Konstrukteure binden dieses Modell ein, wenn Verbiegungen der Welle oder Fertigungstoleranzen der umgebenden Konstruktion ausgeglichen werden müssen, ohne dass unzulässige Kantenpressungen an den Gleitflächen entstehen.
Diese Bauform verfügt über eine Gleitpaarung aus Stahl auf Stahl und erfordert eine regelmäßige Schmierung. Eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen leitet das Schmiermittel direkt in die Belastungszone zwischen Innen- und Außenring. Für den Betrieb ist ein geeignetes Schmierfett nötig, das den Reibwert reduziert und Korrosion vorbeugt. Dank der metallischen Gleitpartner bleibt das Lager im Temperaturbereich von -60 bis +200 Grad funktionsfähig, was den Einsatz unter extremen thermischen Bedingungen ermöglicht.
Mit einem Innendurchmesser (Bohrung) von 100 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Gesamtbreite von 70 mm besitzt das Bauteil genormte Hauptabmessungen. Der Innenring ist in Standardausführung gefertigt. Diese Werte dienen als Grundlage zur Bestimmung der passenden Anschlussmaße an Welle und Gehäuse.
Die Nachschmierung erfolgt über eine am Lager vorhandene Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Über diese Kanäle gelangt der Schmierstoff unmittelbar auf die sphärische Kontaktfläche. Da es sich um eine wartungspflichtige Ausführung handelt, müssen Schmierintervalle passend zur betrieblichen Belastung und den Umgebungsbedingungen festgelegt werden.
Zulässig ist ein weiter Temperaturbereich von -60 bis +200 Grad. Durch den Verzicht auf integrierte Kunststoff-Dichtlippen und die temperaturfeste Stahl/Stahl-Gleitpaarung bleibt das Bauteil sowohl bei starkem Frost als auch bei hoher Hitze formstabil und einsatzbereit. Das verwendete Schmiermittel muss für die jeweilige Temperatur freigegeben sein.
Bei dieser Ausführung gleiten Stahlflächen von Innen- und Außenring direkt aufeinander. Diese Paarung ist widerstandsfähig gegen Stoßbelastungen, erfordert jedoch im laufenden Betrieb einen tragfähigen Schmierfilm. Sie unterscheidet sich damit von wartungsfreien Gleitlagern, die mit PTFE-Schichten arbeiten.
Die offene Ausführung ohne Dichtung reduziert die Reibung und erweitert das Temperaturfenster bis 200 Grad, da keine elastomeren Dichtwerkstoffe altern oder verhärten können. Der Schutz gegen Schmutz und Feuchtigkeit muss bei Bedarf durch externe Konstruktionselemente wie Gehäusedichtungen oder Wellendichtringe erfolgen.
Ein Radial-Gelenklager ist primär zur Aufnahme schwerer Radialkräfte konstruiert, lässt jedoch gleichzeitig axiale Belastungen in beiden Richtungen zu. Durch die sphärische Form überträgt es hohe Kräfte momentenarm auf das Gehäuse und gleicht Fluchtungsfehler während der Bewegung aus.
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