ZEN
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Das Radial-Gelenklager GE22 -ZO von ZEN mit den Maßen 22,225 x 36,513 x 19,431 mm ermöglicht gelenkige Bewegungen bei wartungspflichtiger Stahl/Stahl-Gleitpaarung.
Das Radial-Gelenklager GE22 -ZO nimmt hohe radiale Belastungen auf und gleicht räumliche Fluchtungsfehler aus. Durch die Gleitpaarung Stahl/Stahl eignet sich dieses offene Gelenklager für stoßartige Beanspruchungen sowie wechselnde Kraftrichtungen in mechanischen Verbindungen. Die Ausführung des Herstellers ZEN besitzt zöllige Hauptabmessungen mit 22,225 mm Bohrung, 36,513 mm Außendurchmesser und 19,431 mm Breite. Sowohl der Innenring als auch der Außenring sind in Standardausführung gefertigt.
Dieses Lager kommt vor allem bei Schwenk-, Kipp- und oszillierenden Drehbewegungen zum Einsatz. Typische Einsatzfelder liegen in mechanischen Gelenkpunkten, Koppelstangen oder Schwenkverbindungen bei wechselnden Lastrichtungen. Da die Konstruktion ohne Dichtung ausgeführt ist, lässt sie sich vorteilhaft in geschützte Baugruppen integrieren. Die sphärische Gleitfläche nimmt Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auf, wodurch Biegespannungen im System reduziert werden.
Bei der Materialpaarung Stahl/Stahl stehen die metallischen Kontaktflächen in unmittelbarer Berührung. Eine regelmäßige Zufuhr von Schmierstoff verringert Reibung und Verschleiß an den Gleitzonen. Für die Wartung verfügt das Radial-Gelenklager GE22 -ZO über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Schmierkanäle im Gehäuse sollten bei der Konstruktion präzise auf diese Bohrungen ausgerichtet werden, um eine gezielte Schmierstoffzufuhr zu ermöglichen.
Mit einem Innendurchmesser von 22,225 mm, einem Außendurchmesser von 36,513 mm sowie einer Breite von 19,431 mm weist das Lager zöllige Abmessungen auf. Diese Maße kommen im industriellen Maschinenbau zum Einsatz. Vor dem Einbau empfiehlt sich die genaue Prüfung der Anschlussmaße an Welle und Gehäusebohrung.
Innen- und Außenring gleiten bei dieser Materialpaarung direkt aufeinander. Diese Kombination eignet sich für hohe statische Kräfte sowie wechselnde Stoßbelastungen. Zur Reduzierung von Verschleiß erfordert die Berührung der metallischen Gleitflächen einen tragfähigen Schmierfilm im Kontaktbereich.
Über eine eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrungen gelangt Fett oder Öl gezielt auf die Gleitflächen. Schmiernippel am Gehäuse oder Anschlüsse einer Zentralschmieranlage leiten das Medium direkt in diese Nut. Die Nachschmierfristen richten sich nach den jeweiligen Einsatzbedingungen und der Belastung.
Ohne integrierte Dichtung ausgeführt, ermöglicht die offene Bauart den ungehinderten Schmierstoffaustausch bei intervallmäßiger Wartung. Sie eignet sich für saubere Einbauumgebungen oder geschlossene Gehäusesysteme. Bei Schmutzanfall in der Umgebung empfiehlt sich der Einsatz zusätzlicher externer Abdichtungen.
Sphärische Gleitflächen ermöglichen räumliche Einstellbewegungen sowie langsame Schwenk- und Kippbewegungen, während gleichzeitig radiale Kräfte übertragen werden. Fluchtungsfehler sowie wellenseitige Durchbiegungen gleicht die sphärische Gleitzone momentenarm aus, was mechanische Verspannungen im Gesamtsystem reduziert.
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