INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,94 € | 18,11 € |
| 25 | 1,90 € | 17,15 € |
| 50 | 2,85 € | 16,20 € |
Das Radial-Gelenklager GE45 -DO-E von INA bietet eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Gleitpaarung mit den Maßen 45x68x32 mm für schwenkende Bewegungen unter Belastung.
Das Radial-Gelenklager GE45 -DO-E ist ein Wälzlager-Bauteil zur Aufnahme hoher Radialkräfte bei gleichzeitigen Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 32 mm gleicht diese Bauform Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Die offene Konstruktion ohne Dichtung setzt auf eine klassische Stahl/Stahl-Gleitpaarung. Eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen ermöglicht die Schmierstoffversorgung im laufenden Betrieb, was die Standzeit beanspruchter Gelenkstellen verlängert.
Dieses Gelenklager eignet sich vor allem für Konstruktionen mit hohen radialen Kräften und wechselnden Bewegungsrichtungen. Typische Einsatzfelder liegen in Hydraulikzylindern, mechanischen Gestängen oder Hebelverbindungen im allgemeinen Maschinenbau. Da die sphärischen Gelenkflächen Winkelfehlstellungen aufnehmen, verhindert das Radial-Gelenklager GE45 -DO-E Kantenpressungen an den Lagerstellen. Dadurch bleibt die Kraftübertragung stabil, solange Sie die Lagerstelle regelmäßig nachschmieren.
Der einmal gesprengte Außenring erleichtert die Fertigung und Montage, indem er das Umschließen des sphärischen Innenrings ermöglicht. Im Gehäuse montiert, wird der Ring formschlüssig zusammengehalten. Als wartungspflichtige Variante benötigt das Radial-Gelenklager GE45 -DO-E eine planmäßige Schmierstoffzufuhr über die integrierten Bohrungen. Da das Lager als offene Bauform ohne Dichtung konstruiert ist, empfiehlt sich in staubigen oder feuchten Umgebungen eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz der Gleitflächen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm und eine Breite von 32 mm auf. Diese Abmessungen definieren den benötigten Einbauraum auf der Welle und im Gehäuse. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf Passgenauigkeit.
Bei einer Stahl/Stahl-Ausführung gleitet der Innenring unmittelbar auf der sphärischen Innenfläche des Außenrings. Diese Bauform nimmt stoßartige Kräfte und wechselnde Lastrichtungen zuverlässig auf. Weil Metall auf Metall reibt, erfordert das Lager eine regelmäßige Schmiermittelzufuhr über die vorgesehenen Schmierkanäle.
Der Außenring ist mit einer Umfangsnut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt auf die sphärische Gleitzone. Für einen störungsfreien Betrieb verbinden Sie diese Schmierbohrungen mit dem Schmiernippel oder der Zentralschmieranlage Ihrer Maschine.
Die offene Bauart ohne Dichtlippen eignet sich für Anwendungen, bei denen das umgebende Maschinengehäuse das Lager vor Schmutz schützt. Zudem erleichtert das Fehlen integrierter Dichtungen das Ausspülen von verbrauchtem Altfett bei regelmäßigen Wartungsintervallen mit frischem Schmierstoff.
Herstellerseitig wird der Außenring an einer definierten Stelle gezielt getrennt, um den kugeligen Innenring präzise einsetzen zu können. Nach dem Einpressen in eine passende Gehäusebohrung schließt sich der Spalt wieder vollständig, sodass die radiale Tragfähigkeit im Betrieb erhalten bleibt.
Ein Gelenklager besitzt keine rotierenden Kugeln, sondern arbeitet als sphärisches Gleitlager. Es überträgt schwenkende und kippende Bewegungen und gleicht Fluchtungsfehler sowie Durchbiegungen der Welle aus. Dadurch eignet sich dieses Produkt vor allem für langsame Schwenkbewegungen unter hoher Belastung.
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