INA
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Radial-Gelenklager GE16 -DO-E von INA mit 16 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und robuster Stahl/Stahl-Gleitpaarung für schwere räumliche Einstellbewegungen.
Das Radial-Gelenklager GE16 -DO-E von INA ist ein genormtes Gleitlager für Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen bei wechselnden Lastrichtungen. Mit einem Innendurchmesser von 16 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 40 mm gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler sphärisch aus. Die offene Konstruktion ohne Dichtung eignet sich vor allem für Einbauumgebungen, in denen eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist oder Schmierstoff ungehindert zirkulieren soll.
Dieses Bauteil findet vorzugsweise in mechanischen Gelenkpunkten Verwendung, die radiale Kräfte mit Schwenkbewegungen kombinieren. Typische Einsatzbereiche sind Gestängeanlenkungen und mechanische Verbindungen im allgemeinen Maschinenbau. Die Ausführung überträgt Stoßbelastungen sowie Wechselkräfte momentenarm, wodurch Biegespannungen von angrenzenden Konstruktionselementen ferngehalten werden. Als Ausführung der Standard-Performance-Klasse ist das Gelenklager für gebräuchliche industrielle Belastungsniveaus ausgelegt.
Das Lager verfügt über die klassische Gleitpaarung Stahl/Stahl, bei der Innenring und Außenring direkt aufeinander gleiten. Diese Kombination verlangt eine regelmäßige Versorgung mit Schmierstoff. INA versieht den Außenring dafür mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen, über die Schmierfett direkt in die Kontaktzone gelangt. Zudem erleichtert der einmal gesprengte Außenring die elastische Anpassung und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte sphärische Gleitfläche.
Mit einem Innendurchmesser von 16 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Gesamtbreite von 40 mm beansprucht das Lager einen fest definierten Bauraum. Diese Hauptabmessungen müssen vor dem Einbau exakt mit den Anschlussmaßen der Welle sowie der Gehäusebohrung abgeglichen werden.
Der einmal gesprengte Außenring dient der gezielten Montage des sphärischen Innenrings während der Fertigung. Im Betrieb wird der Außenring durch die Gehäusebohrung zusammengehalten. Diese Bauart ermöglicht eine präzise Kugelgeometrie der Gleitzone und unterstützt eine gleichmäßige Kraftübertragung unter radialer Beanspruchung.
Das Bauteil besitzt eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im Außenring. Über entsprechende Schmierkanäle im Lagergehäuse führen Sie den Schmierstoff direkt zwischen die Gleitflächen von Außen- und Innenring. Als wartungspflichtiges Lager erfordert diese Ausführung regelmäßige Schmierintervalle, um Reibung und Verschleiß zu minimieren.
Stahl/Stahl-Gelenklager sind hoch belastbar und widerstehen stoßartigen Kräften sowie wechselnden Belastungsrichtungen. Im Vergleich zu Varianten mit Kunststoffgleitschichten nimmt die metallische Gleitpaarung hohe Flächenpressungen auf. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung ist hierbei Voraussetzung für den dauerhaften Betrieb.
Da das Lager ohne integrierte Dichtringe ausgeführt ist, sind die Gleitflächen gegenüber Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit ungeschützt. Konstrukteure sollten daher im umgebenden Gehäuse für geeignete externe Dichtungen sorgen, um das Eindringen von Verunreinigungen sowie den Austritt von Schmierfett im laufenden Betrieb zu verhindern.
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