INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 212,89 € | 4.044,83 € |
| 3 | 425,77 € | 3.831,95 € |
Das Radial-Gelenklager GE280 -UK-2TS von INA ist für hohe radiale Kräfte bei 280 mm Bohrungsdurchmesser und 155 mm Baubreite ausgelegt.
Das Radial-Gelenklager GE280 -UK-2TS von INA ist ein einbaufertiges Gleitlager für schwere mechanische Gelenkverbindungen. Bei einem Innendurchmesser von 280 mm und einem Außendurchmesser von 400 mm überträgt das Bauteil Schwenkbewegungen und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Die integrierte Dichtung schützt die Gleitflächen vor Umwelteinflüssen. Das Gleitlager eignet sich vor allem für Einbaustellen, an denen hohe Radialkräfte ohne Verkanten der Konstruktion aufgenommen werden müssen.
Konstrukteure nutzen dieses Gelenklager bevorzugt in hoch belasteten Lagerstellen für schwere mechanische Schwenkbewegungen. Durch die sphärische Gleitbahn gleicht das Bauteil Schiefstellungen der Welle aus, ohne dass zusätzliche Biegespannungen in den tragenden Rahmen eingeleitet werden. Die Geometrie mit 155 mm Breite stellt eine breite Auflagefläche bereit. Dadurch eignet sich das Lager für langsame Schwenkbewegungen und wechselnde Kraftrichtungen im schweren Maschinenbau.
Die werkseitig montierte beidseitige Berührungsdichtung schirmt die innere Gleitzone vor Schmutz, Staub und Spritzwasser ab. Bei offen betriebenen Lagerungen können Verunreinigungen zu erhöhtem Abrieb und vorzeitigem Verschleiß der Gleitschichten führen. Die Dichtlippen halten Fremdkörper fern und tragen zu einer langen Nutzungsdauer bei. Bei der Konstruktion der Anschlussbauteile sollte darauf geachtet werden, dass umliegende Komponenten die Dichtlippen beim Schwenken der Lagerung nicht berühren oder einklemmen.
Dieses Radial-Gelenklager weist einen Innendurchmesser von 280 mm, einen Außendurchmesser von 400 mm sowie eine Baubreite von 155 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen eine genaue Anpassung an zylindrische Lagersitze und massive Wellenzapfen im schweren Maschinenbau.
Gelenklager nehmen vorwiegend radiale Kräfte auf und ermöglichen räumliche Einstellbewegungen zwischen Welle und Gehäuse. Durch die kugeligen Gleitflächen gleichen sie betriebsbedingte Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler aus, sodass schädliche Kantenpressungen vermieden werden.
Die beidseitige Dichtung verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und festen Schmutzpartikeln in die empfindliche Gleitzone. In anspruchsvollen Industrieumgebungen schützt dieser Aufbau die Gleitflächen vor vorzeitigem Verschleiß und unterstützt einen störungsfreien Betrieb der Gelenkstelle.
Beim Einbau muss die Einpresskraft gleichmäßig und direkt auf den jeweils zu montierenden Ring wirken. Montagekräfte dürfen niemals über die sphärischen Gleitflächen übertragen werden, um Beschädigungen der Kontaktzone und der Dichtlippen zu vermeiden.
Im Gegensatz zu Wälzlagern mit rollenden Körpern wie Kugeln oder Rollen arbeitet ein Gelenklager mit einer direkten Gleitbewegung zwischen Innen- und Außenring. Dies erlaubt das Übertragen extrem hoher statischer und quasistatischer Lasten bei kompaktem Einbauraum.
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