INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,77 € | 72,01 € |
| 30 | 7,57 € | 68,21 € |
Das Radial-Gelenklager GE60 -DO von INA (60x90x44 mm) bietet eine Stahl/Stahl-Gleitpaarung für hohe radiale Kräfte und wechselnde Schwenkbewegungen.
Das Radial-Gelenklager GE60 -DO ist ein genormtes Gleitlager für räumliche Einstellbewegungen unter schweren Betriebsbedingungen. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 44 mm überträgt das Bauteil auftretende Kräfte momentenarm auf die Anschlusskonstruktion. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung konzipiert, verlangt das Modell eine externe Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutzeintrag und Feuchtigkeit.
Dieses Gelenklager nimmt vorrangig hohe radiale Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen von Wellen aus. Die Stahl/Stahl-Gleitpaarung beweist ihre Stärken besonders bei schlagartigen Wechselbelastungen und dynamischen Kippbewegungen im industriellen Einsatz. Typische Anwendungsbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in hydraulischen Zylindern sowie in mechanischen Gestängen, bei denen Schwenkbewegungen bei vergleichsweise niedrigen Gleitgeschwindigkeiten ausgeführt werden.
Die Paarung aus Innen- und Außenring erfordert eine regelmäßige Schmierung über die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen. Um die Montage des kugeligen Innenrings zu ermöglichen, ist der Außenring einmal gesprengt ausgeführt. Durch diese konstruktive Teilung federt der Ring beim Einbau leicht auf und schließt sich im Gehäuse formschlüssig. Achten Sie auf die gehäuseseitige Lage der Schmierbohrungen, damit das Schmiermittel direkt in die Belastungszone gelangt.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Gesamtbreite von 44 mm entspricht das Bauteil den standardisierten Industrieabmessungen. Diese Geometrie erlaubt den passgenauen Einbau in Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze nach gängigen Vorgaben des Maschinenbaus.
Die Sprengung des Außenrings ermöglicht montagetechnisch das Einsetzen des kugeligen Innenrings in die hohlkugelige Schale. Sobald das Lager in ein geschlossenes Gehäuse eingepresst wird, schließt sich der konstruktionsbedingte Stoßspalt, wodurch die vorgesehene radiale Tragfähigkeit erreicht wird.
Über eine umlaufende Nut und werkseitige Schmierbohrungen im Lagerring wird das Schmiermittel direkt an die Gleitflächen herangeführt. Eine regelmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb ist bei der Stahl/Stahl-Paarung erforderlich, um Reibung zu reduzieren und vorzeitigen Verschleiß der Kontaktzonen zu vermeiden.
Da die Ausführung konstruktionsbedingt ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, muss die Lagerstelle bei Umgebungseinflüssen extern geschützt werden. Äußere Wellendichtringe, Filzstreifen oder Abdeckkappen verhindern in staubigen oder feuchten Einsatzbereichen das Eindringen von Partikeln und das Auswaschen des Schmierstoffs.
Langsame Schwenk-, Kipp- und oszillierende Bewegungen unter hohen Radialkräften bilden das primäre Einsatzgebiet dieses Gleitlagers. Es gleicht winkelige Schiefstellungen zwischen Gehäuse und Welle aus, ist jedoch nicht für dauerhaft hochfrequente Rotationsbewegungen wie bei klassischen Wälzlagern vorgesehen.
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