SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,68 € | 336,04 € |
| 5 | 35,37 € | 318,35 € |
Das Radial-Gelenklager GEG100 ES von SKF Wälzlager mit den Maßen 100x150x100 mm nimmt hohe radiale Kräfte bei Schwenk- und Kippbewegungen auf.
Das Radial-Gelenklager GEG100 ES ist ein genormtes Gleitlager für schwere mechanische Belastungen. Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und 100 mm Breite passt diese Ausführung in kompakte Baugruppen. Sie nimmt langsame Schwenk- und Drehbewegungen auf. Die Bauform gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse momentenarm aus. Der Hersteller SKF Wälzlager fertigt die Gleitpaarung aus Stahl/Stahl. Eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr erfolgt über die integrierte Umfangsnut und Schmierbohrungen.
Dieses Radial-Gelenklager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit hohen radialen Kräften und stoßartigen Beanspruchungen in wechselnder Richtung. Konstruktionen nutzen die breite Geometrie für schwere Gelenkverbindungen, bei denen Bauteile räumliche Einstellbewegungen ausführen müssen. Die sphärische Gleitfläche hält Biegespannungen von angrenzenden Maschinenteilen fern.
Das Bauteil findet Einsatz in mechanisch hoch beanspruchten Gelenkverbindungen und Koppelstellen. Durch die Standardausführung des Innenrings lässt sich das Lager auf zylindrischen Wellen positionieren.
Bei der wartungspflichtigen Stahl/Stahl-Gleitpaarung ist eine kontinuierliche Nachschmierung erforderlich. Außen- und Innenring verfügen über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen, über die Schmierfett direkt zwischen die Gleitflächen gelangt. Der Schmierfilm verringert den mechanischen Verschleiß und transportiert eindringende Partikel nach außen ab.
Weil das Lager ohne Dichtung ausgeführt ist, empfiehlt sich im Gehäuse ein externer Schutz. Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen schützen die Gleitflächen vor Staub und Feuchtigkeit, was zum Erhalt der Betriebsdauer beiträgt.
Die Maße betragen 100 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 100 mm Breite. Durch die breite Bauform bietet das Lager eine vergrößerte Kontaktfläche für tragende Verbindungen. Vor dem Einbau sollten Konstrukteure den vorhandenen Bauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse abgleichen.
Gleitpaarungen aus Stahl/Stahl kommen bei hohen radialen Kräften, wechselnden Belastungsrichtungen und Stoßbelastungen zum Einsatz. Die Ausführung aus Stahl nimmt hohe Druckkräfte auf. Diese Paarung verlangt eine regelmäßige Nachschmierung, um metallischen Reibkontakt im Betrieb zu verringern.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über eine Umfangsnut und radiale Schmierbohrungen im Lager. Schmierstoff gelangt dadurch direkt auf die sphärischen Kontaktzonen zwischen Innen- und Außenring. Eine bedarfsgerechte Nachschmierung während des Betriebs erhält den tragfähigen Schmierfilm aufrecht und dient dem Schutz vor vorzeitigem Verschleiß.
Die offene Bauweise ohne Dichtung erlaubt einen flexiblen Einsatz bei unterschiedlichen Schmierstoffen und Temperaturen. Zudem lässt sich gebrauchter Schmierstoff beim Nachschmieren ungehindert aus dem Lager verdrängen. Für schmutzbelastete Umgebungen empfiehlt sich die Abdichtung der Lagerstelle über externe Dichtelemente am Gehäuse.
Wartungspflichtig bedeutet, dass das Lager im laufenden Betrieb regelmäßig mit Schmierstoff versorgt werden muss. Da Stahl/Stahl-Ausführungen über keine selbstschmierende Gleitschicht verfügen, ist die periodische Zufuhr erforderlich. Regelmäßige Schmierintervalle tragen dazu bei, den Verschleiß zu verringern und einem Festfressen der beweglichen Kontaktflächen vorzubeugen.
Die Ausführung ist für räumliche Einstellbewegungen sowie oszillierende Schwenk- und Kippbewegungen bei niedrigen Gleitgeschwindigkeiten ausgelegt. Durch die kugelige Gleitbahn gleicht sie Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen momentenarm aus. Für kontinuierliche Rotationsbewegungen mit hohen Drehzahlen sind diese Gleitlager nicht vorgesehen.
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