NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,54 € | 67,23 € |
| 30 | 7,08 € | 63,69 € |
Das Pendelrollenlager 22214 -E-K-W33 von NKE Steyr bietet eine konische Bohrung (1:12) und Schmiernut bei Hauptabmessungen von 70x125x31 mm.
Dieses zweireihige Wälzlager nimmt hohe Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung als Pendelrollenlager 22214 -E-K-W33 gleicht herstellungs- oder lastbedingte Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Als offenes Bauteil aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, nutzt das Lager einen Stahlblechkäfig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Das Pendelrollenlager kommt vor allem bei Anwendungen zum Einsatz, bei denen betriebsbedingte Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring pendeln die Tonnenrollen Schiefstellungen dynamisch aus, ohne dass zusätzliche Kantenpressung entsteht. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring (Kürzel W33) erlaubt die direkte Zufuhr von Schmierstoff während des Betriebs.
Die kegelige Innenform mit dem Kegelverhältnis 1:12 (Kennzeichnung K) vereinfacht die Montage auf zylindrischen Wellen mithilfe von Spann- oder Abziehhülsen. Auch der direkte Sitz auf einem passenden Kegelwellenstumpf ist möglich. Der gewünschte Festsitz lässt sich über den axialen Verschiebeweg oder die fühlbare Lagerluftminderung exakt einstellen. Da das Lager eine normale Radiallagerluft besitzt, reduziert das fachgerechte Aufpressen das innere Radialspiel auf das geforderte Maß.
Die Hauptabmessungen betragen 70 mm Bohrungsdurchmesser, 125 mm Außendurchmesser und 31 mm Gesamtbreite. Die Innenbohrung ist kegelig mit einer Steigung von 1:12 ausgeführt. Das Bauteil entspricht der Standardtoleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Das Kürzel W33 kennzeichnet eine ringförmige Schmiernut sowie radiale Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Diese Konstruktion erleichtert das Nachschmieren im Gehäuse. Schmierstoff gelangt über den Außenring symmetrisch und direkt zwischen die beiden Rollenreihen, was die Wärmeabfuhr begünstigt und den Schmierfilm gleichmäßig aufrechterhält.
Die Befestigung erfolgt entweder direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder mithilfe einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle. Durch das axiale Verschieben weitet sich der Innenring, wodurch ein definierter Reibschluss entsteht und die gewünschte Radialluft präzise eingestellt werden kann.
Für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ist das aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigte Lager ausgelegt. Der eingebaute Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturbereich seine Formstabilität. Bei der Auslegung müssen die thermischen Grenzen des gewählten Schmierstoffs sowie der Gehäusedichtungen beachtet werden.
Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich für Konstruktionen, bei denen das umgebende Lagergehäuse die Abdichtung übernimmt. Diese Bauform ermöglicht den freien Fluss von Schmieröl oder Schmierfett und gestattet die Nachschmierung über die vorhandenen Schmierbohrungen im Außenring.
Die normale Radiallagerluft beschreibt den Standardspielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im messkraftfreien Zustand vor dem Einbau. Beim Aufschieben auf den kegeligen Sitz verringert sich dieses Spiel. Nach der Montage verbleibt ein definiertes Restspiel, das thermische Dehnungen im laufenden Betrieb ausgleicht.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint