FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,79 € | 71,98 € |
| 30 | 7,58 € | 68,19 € |
Das Pendelrollenlager 22213 -E1-XL-C2 von FAG bietet mit 65 mm Bohrung und verringerter Lagerluft hohe Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das zweireihige Pendelrollenlager 22213 -E1-XL-C2 ist für schwere radiale und kombinierte Belastungen konzipiert. Dank der sphärischen Außenringlaufbahn gleicht dieses Wälzlager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig und ist als offenes Wälzlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt.
Die Bauform bewährt sich vor allem bei Lagerungen, an denen hohe Radialkräfte wirken und zugleich Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten können. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei hoch belasteten Wellen mit möglichen Fluchtungsfehlern. Durch die Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen, was den Reibungswiderstand mindert und die Betriebssicherheit der Lagerstelle unterstützt.
Das Nachsetzzeichen C2 kennzeichnet eine Radiallagerluft unterhalb des Standardbereichs. Diese Ausführung empfiehlt sich für Konstruktionen, die eine besonders exakte radiale Wellenführung oder eine gesteigerte Steifigkeit verlangen. Bei der konstruktiven Auslegung ist darauf zu achten, dass Passungswahl und Betriebstemperaturen das Betriebsspiel im Betrieb nicht unzulässig einschränken. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, erfolgt der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäuseabdichtung.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 31 mm entspricht das Lager der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Maße sollten vor der Montage mit den Wellen- und Gehäusepassungen der Konstruktion abgeglichen werden.
Das Nachsetzzeichen C2 kennzeichnet ein radiales Betriebsspiel, das enger bemessen ist als bei der Normalausführung. Diese verringerte Lagerluft sorgt für eine präzisere Führung der Welle. Sie eignet sich vor allem für Lagerstellen mit gleichmäßiger Temperaturverteilung, bei denen minimale radiale Nachgiebigkeit gefordert ist.
Über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen leiten. Dies erleichtert die Nachschmierung im eingebauten Zustand. Da es sich um ein offenes Lager handelt, übernimmt das Gehäuse die Abdichtung sowie die Schmierstoffbevorratung.
Für dieses FAG-Wälzlager ist ein Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese thermische Spanne formstabil ausgelegt. Die Schmierstoffauswahl muss auf die jeweiligen Einsatztemperaturen abgestimmt werden.
Zwei symmetrische Rollenreihen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn ermöglichen den Ausgleich statischer und dynamischer Fluchtungsfehler. Die Bauart nimmt sehr hohe Radiallasten bei gleichzeitig wirkenden Axialkräften in beiden Richtungen auf, ohne dass schädliche Kantenpressungen an den Wälzkörpern auftreten.
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