NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,77 € | 280,67 € |
| 5 | 29,55 € | 265,89 € |
Das offene NSK Pendelrollenlager 23026 CDE4 mit den Maßen 130x200x52 mm nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus.
Das Pendelrollenlager 23026 CDE4 von NSK ist ein Rollenlager für schwere Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 52 mm eignet sich das Wälzlager für hochbelastete Wellenlagerungen. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) besitzt zwei symmetrische Rollenreihen und eine sphärische Außenringlaufbahn. Dadurch kompensiert das Bauteil Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle ohne unzulässige Kantenspannungen. Die Ausführung erfolgt offen ohne integrierte Dichtung.
Dieses Pendelrollenlager nimmt vorwiegend schwere Radiallasten bei gleichzeitigen Schiefstellungen auf. Typische Einsatzfälle umfassen Wellenlagerungen, bei denen betriebsbedingte Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die sphärische Außenringlaufbahn gleicht das Lager Winkelfehler selbsttätig aus. Neben hohen Radialkräften überträgt die Konstruktion auch moderate Axialkräfte in beiden Richtungen.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut und Schmierbohrungen versehen. Dieses Merkmal erleichtert die Nachschmierung im laufenden Betrieb, da frischer Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen gelangt. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig bei Temperaturen von -30 bis +200 Grad. Da es sich um ein offenes Lager mit normaler Radiallagerluft (Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1) handelt, erfordert der Einsatz eine passende externe Gehäuseabdichtung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 52 mm auf. Diese Hauptabmessungen erlauben den Einbau auf Wellen mit 130 mm Durchmesser und den Sitz in entsprechenden Gehäusen. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für den regulären Industrieeinsatz.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über eine außenliegende Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich so während des Betriebs direkt in das Lagerinnere leiten. Da das Lager offen ausgeführt ist, müssen externe Gehäusedichtungen das Austreten des Schmiermittels sowie das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der Werkstoff aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig unterstützen diesen weiten Einsatzbereich. Für den stabilen Lauf bei höheren Betriebstemperaturen ist die Wahl eines thermisch geeigneten Schmierstoffs maßgeblich.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Lagerspiel ist für durchschnittliche Passungsverhältnisse und moderate Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse ausgelegt. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich das Radialspiel auf das betriebsnotwendige Maß.
Ringe und Rollen bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl nach 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Verschleißbeständigkeit aus. Die Führung der Wälzkörper übernimmt ein robuster Stahlblechkäfig, der auch bei Schwingungen und wechselnden Belastungen für einen gleichmäßigen Rollenabstand sorgt.
Die hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht den Rollen und dem Innenring ein freies Einstellen um den Lagermittelpunkt. Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle oder elastische Wellendurchbiegungen unter Last führen daher nicht zu Kantenpressungen an den Rollen, sondern werden durch die Winkelbeweglichkeit im Lager abgefedert.
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