FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 107,37 € | 2.040,12 € |
| 3 | 214,74 € | 1.932,75 € |
Das Pendelrollenlager 22338 -BE-XL-K von FAG bietet mit 190x400x132 mm und konischer Bohrung eine belastbare Lösung für schwere Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 22338 -BE-XL-K nimmt schwere Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. FAG fertigt dieses Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) und rüstet es mit einem Stahlblechkäfig aus. Als offenes Lager lässt es sich flexibel in öl- oder fettgeschmierte Gesamtsysteme integrieren.
Die Konstruktion ist für schwere Wellenlagerungen ausgelegt, bei denen hohe radiale und axiale Kräfte auf große Wellendurchmesser wirken. Die Bauform eignet sich für Lagerungsstellen, an denen betriebs- oder montagebedingte Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Eine integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring erlaubt das direkte Nachschmieren im Betrieb. Mit einem Temperatureinsatzbereich von -30 bis +200 Grad bleibt das Lager auch bei thermischer Belastung stabil.
Der Kennbuchstabe K verweist auf die konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Diese ermöglicht eine definierte Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich die Lagerluft beim Aufschieben kontrolliert einstellen. Während die Maßgenauigkeit der Normtoleranzklasse PN entspricht, bietet die eingeengte Laufgenauigkeit nach Klasse P5 einen ruhigen Rundlauf bei höheren Anforderungen.
Mit einem Innendurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 400 mm sowie einer Baubreite von 132 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Diese Maße definieren den benötigten Bauraum im Lagergehäuse und auf der Welle.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Innenbohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Im Unterschied zu zylindrischen Bohrungen lässt sich das Lager über Hülsen oder direkt auf kegeligen Wellensitzen montieren, wodurch sich die radiale Lagerluft beim Aufschieben gezielt einstellen lässt.
Der Außenring verfügt über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen. Über diese Vorrichtung gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die Wälzkörperreihen. Als offenes Lager erfordert die Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen.
Die Ausführung kombiniert die normale Maßgenauigkeit PN an den Anschlussflächen mit einer erhöhten Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P5. Dadurch erzielt das Lager eine verbesserte Rundlaufgenauigkeit, was Schwingungen im Betrieb reduziert und die Gleichmäßigkeit der Drehbewegung unterstützt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig tragen dazu bei, die Maßhaltigkeit der Komponenten auch bei erhöhten Betriebstemperaturen innerhalb dieses Spektrums zu erhalten.
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