SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,33 € | 120,18 € |
| 20 | 12,66 € | 113,85 € |
Das Pendelrollenlager 22310 E/C4 von SKF misst 50x110x40 mm und gleicht durch seine tonnenförmigen Rollen Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 22310 E/C4 ist ein zweireihiges Rollenlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Es nimmt hohe Radialkräfte sowie kombinierte Axialkräfte auf. Mit 50 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite eignet sich dieses Wälzlager für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinenbau. Die offene Konstruktion ermöglicht die direkte Schmierstoffzufuhr, während ein stabiler Stahlblechkäfig die Rollenkörper führt.
Dieses Pendelrollenlager bewährt sich vor allem dort, wo elastische Wellendurchbiegungen auftreten oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle kompensiert werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Antriebssystemen und mechanischen Industriegetrieben mit hohen radialen Belastungen. Die hohlkugelige Außenringlaufbahn erlaubt Schiefstellungen ohne schädliche Kantenpressung. Durch den weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bleibt das Lager auch bei erhöhter thermischer Belastung einsatzfähig.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine stark vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung hin. Wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf der Welle gewählt werden, dehnt sich der Werkstoff aus. Die vergrößerte Lagerluft C4 beugt einer radialen Verspannung des Lagers vor. Zudem unterstützen die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring das gezielte Nachschmieren der Rollenreihen.
Das Lager weist 50 mm Innendurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite auf. Diese Hauptabmessungen folgen der genormten Baureihe 22310 für Pendelrollenlager. Durch die kompakte, doppelreihige Bauweise bietet es eine hohe Tragfähigkeit auf vergleichsweise kleinem Bauraum.
C4 beschreibt ein radiales Lagerspiel, das über der normalen Lagerluft und über der Stufe C3 liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel ermöglicht dem Innenring, sich bei starker Erwärmung oder festem Presssitz auszudehnen, ohne dass die Rollkörper im Betrieb klemmen.
Im Außenring sind eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen integriert. Über diese Öffnungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl bei Bedarf direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Das unterstützt die Instandhaltung und dient der gleichmäßigen Schmierstoffverteilung im offenen Wälzlager.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Sowohl der verwendete 100Cr6-Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig sind für diesen Temperaturbereich ausgelegt. Für den Betrieb an den thermischen Grenzen muss ein darauf abgestimmter Schmierstoff gewählt werden.
Das Modell verbindet eine Maßgenauigkeit nach Klasse PN (Normaltoleranz) mit einer erhöhten Laufgenauigkeit der Klasse P5. Dadurch laufen die Wälzkörper mit eng eingegrenztem Rundlauffehler, was die Laufruhe der gesamten Lagerung im Betrieb unterstützt.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Dicht- oder Deckscheiben, um eine freie Zirkulation des extern zugeführten Schmierstoffs zu ermöglichen. Sie eignen sich für Einbauräume, die bereits über ein abgedichtetes Gehäuse verfügen und im Betrieb nachgeschmiert werden.
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