TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,85 € | 377,09 € |
| 5 | 39,70 € | 357,24 € |
Das Pendelrollenlager 24026 EJW33C3 von TIMKEN bietet mit 130x200x69 mm, C3-Lagerluft und W33-Schmierfunktion hohe Belastbarkeit bei Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 24026 EJW33C3 nimmt schwere Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht dieses Wälzlager statische sowie dynamische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. TIMKEN fertigt diese Ausführung aus klassischem 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Das offene Lager eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius.
Die Konstruktion ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen Wellendurchbiegungen auftreten oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler im Gehäusesitz vorliegen. Die winkelbewegliche Führung der Wälzkörper beugt unzulässigen Kantenspannungen vor. Die Ausführung mit Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring vereinfacht die Zuführung von Schmierstoff direkt in das Innere des Wälzlagers und unterstützt damit den kontinuierlichen Betrieb unter hoher Last.
Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung aus. Dieses vergrößerte Betriebsspiel kompensiert thermische Ausdehnungen bei hoher Betriebstemperatur sowie das radiale Übermaß fester Passungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen präzise und hält das Eigengewicht des Lagers moderat. Diese Variante dient dazu, bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring ein Festklemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Die Hauptabmessungen betragen 130 mm Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 69 mm Breite. Das Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Maße sind auf den entsprechenden Wellensitz und das Lagergehäuse abzustimmen.
Das Kürzel W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Diese Konstruktion leitet Schmiermittel bei der Nachschmierung direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Dadurch verteilt sich Schmierfett oder Schmieröl an den Kontaktflächen, was Wartungsarbeiten im eingebauten Zustand erleichtert.
Eine C3-Radiallagerluft gleicht thermische Dehnungen sowie Passungsübermaße aus. Feste Passungen auf der Welle sowie Erwärmung im Betrieb dehnen den Innenring radial aus. Das vergrößerte Lagerspiel trägt dazu bei, dass zwischen Rollen und Laufbahnen ausreichend Bewegungsfreiheit verbleibt und keine schädliche Vorspannung entsteht.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl halten diesen thermischen Beanspruchungen stand. Bei hohen Temperaturen ist auf ein temperaturstabiles Schmiermittel zu achten, um den tragenden Schmierfilm zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen aufrechtzuerhalten.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Schleif- oder Deckscheiben. Schmierstoff gelangt ungehindert an die Rollen, erfordert jedoch eine bauseitige Abdichtung der umgebenden Gehäusekonstruktion. Eine externe Dichtung verhindert das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in das Lagerinnere.
Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn können sich die zwei Rollenreihen frei im Gehäuse ausrichten. Weicht die Welle durch Biegung oder Gehäuseversatz ab, schwenkt der Innenring samt Rollensatz schräg zur Laufbahn ein, wodurch Kantenpressungen vermieden werden.
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