NSK
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Das Pendelrollenlager 22205 CE4S11 von NSK bietet mit den Maßen 25x52x18 mm Tragfähigkeit für hohe Radiallasten und gleicht Fluchtungsfehler eigenständig aus.
Das NSK Pendelrollenlager 22205 CE4S11 ist ein zweireihiges Wälzlager mit symmetrischen Tonnenrollen, das für anspruchsvolle Industrieanwendungen konzipiert wurde. Mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm sowie einer Breite von 18 mm nimmt dieses Lager vor allem schwere Radiallasten und gleichzeitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das offene Lager eigenständig auf Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen ein. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, deckt es einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich für Lagerungsfälle, bei denen hohe Radialkräfte auf die Welle wirken und Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Die Konstruktion ermöglicht einen unterbrechungsfreien Lauf bei leichten Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring. Typische Einsatzbereiche sind industrielle Wellenlagerungen mit Durchbiegungsneigung oder Gehäuseversatz.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, wählen Konstrukteure diese Variante gezielt für Baugruppen mit externer Gehäuseabdichtung. Hierbei profitiert das Lager von einer flexiblen Schmierstoffwahl, passend zum geforderten Drehzahl- und Belastungsprofil der Maschine.
Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring leitet das Schmiermittel direkt in das Innere des Pendelrollenlagers 22205 CE4S11. Dies vereinfacht das Nachschmieren im laufenden Betrieb erheblich, da das Schmierfett oder Schmieröl zentriert zwischen den beiden Rollenreihen austritt und die Laufbahnen gleichmäßig benetzt.
Beachten Sie bei der Auslegung die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) sowie die normale Radiallagerluft. Der Stahlblechkäfig führt die Rollen präzise und hält thermischen Belastungen bis +200 Grad stand. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße der Welle und des Gehäuses sorgfältig.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Breite von 18 mm. Die kompakte Bauform ermöglicht den Einbau in abgestimmte Lagergehäuse und eignet sich für Wellen mit entsprechenden zylindrischen Passflächen.
Über eine im Außenring eingebrachte Schmiernut mit mehreren Schmierbohrungen gelangt frischer Schmierstoff direkt in das Lagerinnere. Bei offenen Lagern dieser Bauart erfolgt die Zufuhr über das Gehäuse, wodurch Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen den beiden Rollenreihen verteilt wird.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufringen im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und unter üblichen Betriebstemperaturen mit geringer Reibung und ohne unzulässige Verspannungen läuft.
Dank des Werkstoffs aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und des unempfindlichen Stahlblechkäfigs ist die Standardausführung für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Bei hohen Temperaturen muss darauf geachtet werden, dass auch der eingesetzte Schmierstoff sowie externe Dichtungen für diesen thermischen Bereich spezifiziert sind.
Als offenes Lager konzipiert, verzichtet dieses Modell auf schleifende Dichtscheiben, um Reibungswärme zu minimieren. Der Schutz gegen das Eindringen von Schmutz oder das Austreten von Schmierstoff wird in diesem Fall durch externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen übernommen.
Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1). Dies ist die gängige Genauigkeitsklasse für allgemeine Maschinenbauanwendungen, bei der Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für den regulären Betrieb ausgelegt sind.
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