TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,49 € | 389,22 € |
| 5 | 40,97 € | 368,74 € |
Das Pendelrollenlager 23032 KEJW33 von TIMKEN bietet mit 160x240x60 mm Maßen und konischer Bohrung eine hochbelastbare Lösung für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Pendelrollenlager 23032 KEJW33 ist ein offenes Wälzlager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 für industrielle Lagerungen mit hohen Radialkräften und gleichzeitig wirkenden Axialkräften. Die Bauart gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Rollen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für den direkten Einbau in genormte Gehäusesysteme.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit hohen Radiallasten, kombinierten Axialkräften und betriebsbedingten Fluchtungsfehlern. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht das Lager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring ohne erhöhten Kantenverschleiß aus. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring (W33-Ausführung) leitet Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen beide Rollenreihen. Das sorgt für eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung und verringert Reibungsvorgänge bei kontinuierlicher Betriebsweise.
Die kegelige Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 vereinfacht den Aufbau fester Lagersitze. Sie montieren das Pendelrollenlager wahlweise direkt auf kegelig gearbeitete Wellenzapfen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf glatten Zylinderwellen. Über den axialen Verschiebeweg stellen Sie die Betriebsradialluft feinfühlig ein. Da es sich um eine offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben handelt, stimmen Sie externe Dichtungen und die Schmierstoffauswahl exakt auf die Umgebungsbedingungen Ihrer Konstruktion ab.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 160 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 240 mm und eine Gesamtbreite von 60 mm auf. Durch die standardisierte Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 passt das Bauteil in entsprechend gefertigte Gehäusesitze und auf passende Wellenabschnitte.
Das Kennzeichen W33 verweist auf eine umlaufende Schmiernut mit mehreren Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Dadurch gelangt frischer Schmierstoff über eine Gehäuseöffnung direkt in das Lagerinnere zwischen die beiden Wälzkörperreihen. Das erleichtert die Nachschmierung im laufenden Betrieb und unterstützt eine saubere Schmierstoffverteilung.
Ein Lager mit konischer Bohrung (Kegel 1:12) wird entweder auf einen kegeligen Wellensitz oder mittels Spannhülse beziehungsweise Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle montiert. Durch das kontrollierte axiale Aufschieben des Innenrings verringert sich die Radiallagerluft. So erzielen Sie einen exakten Festsitz ohne thermische Erwärmung.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der Werkstoff 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Stimmen Sie das verwendete Schmierfett oder Schmieröl auf die tatsächlich auftretende Betriebstemperatur der Lagerung ab.
Als offenes Wälzlager ist diese Ausführung für Einbaustellen konzipiert, an denen das umgebende Lagergehäuse die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernimmt. Die offene Konstruktion ermöglicht zudem eine freie Durchspülung mit Schmieröl oder den ungehinderten Austausch von Schmierfett bei regelmäßigen Schmierintervallen im industriellen Umfeld.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellerseitig vorgesehene radiale Lagerspiel im unverbauten Zustand. Da sich der Innenring beim Aufpressen auf den kegeligen Sitz geringfügig aufweitet, reduziert sich die Lagerluft während der Montage planmäßig, bis der gewünschte Betriebszustand für den ruhigen Lauf erreicht ist.
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