TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,43 € | 65,16 € |
| 30 | 6,86 € | 61,73 € |
Das Pendelrollenlager 22308 KEJW33 von TIMKEN ermöglicht mit 40 mm konischer Bohrung und 90 mm Außendurchmesser den selbsttätigen Ausgleich von Fluchtungsfehlern bei hohen Lasten.
Das Pendelrollenlager 22308 KEJW33 kommt bei anspruchsvollen Industrieanwendungen zum Einsatz, bei denen hohe Radialkräfte und Wellendurchbiegungen auftreten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), gleicht dieses offene Wälzlager Fluchtungsfehler selbsttätig aus. Mit den Maßen 40 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite verbindet das Lager von TIMKEN kompakte Abmessungen mit hoher Tragfähigkeit. Der Stahlblechkäfig führt die Rollen auch bei Vibrationen spurtreu. Durch den Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad eignet sich die Konstruktion für thermisch fordernde Umgebungen.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem in Lagerstellen mit hohen Radialkräften und Neigung zu Durchbiegungen zum Einsatz. Überall dort, wo Winkelabweichungen zwischen Welle und Gehäuse entstehen, unterstützt die hohlkugelige Außenringlaufbahn eine gleichmäßige Lastverteilung auf die Rollenreihen. Die zweireihige Konstruktion nimmt Stoßbelastungen und Schwingungen in kontinuierlichen Betriebsprozessen auf. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, wird es gezielt in geschmierte Gehäusekonstruktionen eingebaut.
Die konische Bohrung mit dem Kegel 1:12 erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mittels Spannhülse auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich die normale Radiallagerluft beim Einbau gezielt justieren. Das Kürzel W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Dies ermöglicht eine direkte Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl ins Lagerinnere. Bei der Konstruktion sind passende Gehäusedichtungen vorzusehen, um das offene Lager vor Verunreinigungen zu schützen.
Eine am Außenring umlaufende Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen bildet den Kern des Nachsetzzeichens W33. Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die Rollenreihen und Laufbahnen. Dies vereinfacht das Nachschmieren im eingebauten Zustand und trägt zu einer gleichmäßigen Verteilung von Schmierfett oder Schmieröl im gesamten Lagerinnenraum bei.
Mit einem Kegelverhältnis von 1:12 erlaubt die Innenbohrung die Montage auf kegelig gefertigten Wellensitzen sowie auf zylindrischen Wellen mit Spann- oder Abziehhülse. Beim Aufschieben auf den Kegelsitz weitet sich der Innenring elastisch auf, wodurch sich die verbleibende Radialluft beim Einbau messbar justieren lässt.
Das Lager weist 40 mm Bohrungsdurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 33 mm Baubreite auf. Die Fertigungsmaße entsprechen der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Dank der zweireihigen Rollenanordnung nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auf.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem Temperaturfenster ihre Maß- und Formstabilität. Bei höheren Betriebstemperaturen ist die thermische Beständigkeit des Schmierstoffs sowie das Schmierintervall der Lagerstelle abzustimmen.
Ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben ausgeführt, eignet sich die offene Bauform für Konstruktionen, bei denen das Gehäuse die Abdichtung übernimmt. Ein Schmierstoffaustausch über Ölbäder oder Schmiersysteme wird dadurch begünstigt. Die offene Bauart minimiert Reibungsverluste und lässt sich bei Wartungsarbeiten direkt spülen.
Normale Radiallagerluft definiert das Lagerspiel innerhalb der genormten Standardgrenzen vor dem Einbau. Da sich das Radialspiel durch das axiale Aufpressen des konischen Innenrings verringert, dient der Ausgangswert als Basis für das Einstellen der erforderlichen Betriebslagerluft.
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