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FAG
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Das Pendelrollenlager 22207 -E1-K von FAG Wälzlager mit den Maßen 35x72x23 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt schwere Radiallasten auf.
Das Pendelrollenlager 22207 -E1-K ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen, bei denen hohe radiale Kräfte sowie Wellendurchbiegungen auftreten. Das Lager stammt von FAG Wälzlager und besitzt eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen geführten Stahlblechkäfig. Durch die offene Bauform eignet sich das Bauteil für Umgebungen mit externer Gehäuseabdichtung und gezielter Nachschmierung über die vorhandene Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring.
Die Bauart kommt vor allem an Lagerstellen zum Tragen, an denen Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse konstruktiv oder betriebsbedingt ausgeglichen werden müssen. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellen sich die beiden Rollenreihen zwanglos ein, ohne die Tragfähigkeit zu beeinträchtigen. Typische Einsatzgebiete umfassen rotierende Anwendungen mit Durchbiegungsneigung der Welle sowie schwere Radial- und kombinierte Axialbelastungen. Das Bauteil ist für Umgebungstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt und eignet sich für hohe radiale Belastungen mit überlagerten Axialkräften.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Bei der Befestigung treiben Monteure das Lager kontrolliert auf den Kegelsitz auf, wodurch sich die normale Radiallagerluft messbar verringert. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring dient der gezielten Zuführung von Schmierstoff. Eine saubere Einbauumgebung ist zweckmäßig, da dieses offene Wälzlager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist.
Konstruktionsbedingt gleicht das Lager Schiefstellungen und Wellendurchbiegungen eigenständig aus, da die Tonnenrollen auf einer sphärischen Außenringlaufbahn abrollen. Die Ausführung von FAG Wälzlager kombiniert eine konische Bohrung mit einem Stahlblechkäfig und ist für kombinierte Radial- und Axiallasten ausgelegt. Durch die Fertigung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 bleibt das Bauteil bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad formstabil.
Mit 35 mm Bohrungsdurchmesser am Innenring, 72 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite entspricht das Lager den Standardabmessungen. Die Bohrung ist kegelig mit einem Kegelverhältnis von 1:12 ausgeführt. Vor der Montage sollten Konstrukteure und Instandhalter prüfen, ob die Welle oder die verwendete Spannhülse für diese Anschlussmaße ausgelegt ist.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Im Gegensatz zu zylindrischen Bohrungen wird dieses Lager meist zusammen mit einer Spann- oder Abziehhülse montiert. Diese Konstruktion erleichtert das präzise Einstellen der radialen Lagerluft während des Aufschiebens auf den Lagersitz.
Der Außenring des Lagers ist mit einer umlaufenden Schmiernut und Schmierbohrungen ausgestattet. Schmierstoff lässt sich dadurch direkt von außen zwischen die beiden Rollenreihen einbringen. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Schleifdichtungen handelt, erfordert der Betrieb eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz sowie regelmäßige Schmierintervalle.
Ausgeführt ist dieses Modell mit normaler Radiallagerluft gemäß Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Dieser Standardwert ist für herkömmliche Betriebsbedingungen ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring konzipiert. Beim Aufpressen auf den konischen Sitz verringert sich das Radialspiel leicht, was beim Einbau messtechnisch kontrolliert werden sollte.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten über diese thermische Spanne ihre mechanische Stabilität. Für den Betrieb an den Temperaturgrenzen müssen Anwender ein Schmiermittel wählen, dessen Viskosität und thermische Beständigkeit auf die jeweiligen Einsatzbedingungen abgestimmt sind.
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